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Schule am See

Herzlich willkommen in der "Schule am See"

 

Am 15. September feierte die Marktgemeinde Hard mit einem „Tag der offenen Tür“ die offizielle Eröffnung der neuen Schule am See.

Rund zweieinhalb Jahre nach dem Spatenstich wurde die Schule am See am 15. September offiziell eröffnet und seiner Bestimmung übergeben. „Mit unserem neuen Schulzentrum stellen wir die beste pädagogische Betreuung in einem hochmodernen Umfeld sicher. Die Schule wird aktuellen wie künftigen Anforderungen im Bildungsbereich in höchstem Maße gerecht und bietet die besten Voraussetzungen für ein flexibles, zeitgemäßes Lernen und Lehren“, freut sich Bürgermeister Harald Köhlmeier über die Fertigstellung der neuen Schule am See.

Der Realisierung des mit einem Investitionsvolumen von rund 42,5 Mio. Euro größten Infrastrukturprojektes in der Geschichte der Gemeinde Hard ist ein internationaler Architekturwettbewerb mit 40 Einreichungen vorausgegangen. 

Leben und lernen in der „Schule am See“
Das dreigeschoßige Siegerprojekt (EG plus zwei Obergeschoße) des Dornbirner Architekturbüros „Baumschlager Hutter Partners“ hat eine Nettonutzfläche von über 11.800 m2. Charakteristisch sind die neun sogenannten Cluster. Jeder Cluster besteht aus drei Klassenräumen, zwei Gruppenräumen, einer großzügigen Lernlandschaft samt Außenbereich (Terrasse und Balkon), einem Lehrerzimmer und einer Teeküche. 

Weiters bietet die „Schule am See“ Sonderräume für differenzierten Unterricht im musisch-kreativen und naturwissenschaftlich-technischen Bereich, ein Schulrestaurant, eine Bibliothek, eine große Aula für Veranstaltungen aller Art und eine Schulsporthalle mit 2.850 m2 Nutzfläche und angeschlossener Kraftkammer. Neben Sport, Spiel und Spaß für Schulkinder bieten sich hier auch Trainingsmöglichkeiten für Vereine.

Gemeinsame Schule
Aus der Volks- und der Mittelschule Markt wird im neuen Schulzentrum eine gemeinsame Schule der 6- bis 14-Jährigen. „Wir streben eine inklusive Schule an. Jedes Kind soll ganz individuell und seinen Fähigkeiten und Fertigkeiten entsprechend gefördert und gefordert werden und gleichberechtigt wie auch selbstbestimmt im Klassen-verband mitarbeiten können“, erklären die Direktoren Karin Dorner und Christian Grabher.

Die Schülerinnen und Schüler der 1. bis 3. Schulstufe, der 4. bis 6. Schulstufe und der 7. und 8. Schulstufe werden jahrgangsgemischt in gemeinsamen Lernräumen unterrichtet. Durch die Schulstufenmischung lernen Jüngere von Älteren und umgekehrt, was sich positiv auf den Selbstwert der Kinder auswirkt.

Bei den Älteren bildet zudem das Lernen im Team eine wichtige Säule. Jeder im Team hat bestimmte Stärken, die er einbringt. Die Schülerinnen und Schüler sprechen sich untereinander ab, was demokratische Überlegungen erfordert, die dadurch Teil des alltäglichen Lernens werden. Die Schülerinnen und Schüler erlangen auf diese Weise Sozialkompetenz.

Kulturelle Vielfalt als Ressource
Die „Schule am See“ wird von Kindern unterschiedlichster Sprach- und Kulturkreise besucht. „Diese Vielfalt nutzen wir als Ressource und antworten auf diese Herausforderung mit einem pädagogischen Konzept der Mehrstufigkeit, mit Teamteaching in ansprechenden Lern- und Erfahrungsräumen und einem hohen Grad an Individualisierung. Über allem steht die wertschätzende Haltung allen Kindern und Eltern gegenüber“, so die beiden Direktoren.

Es wird auch ein Angebot an verschränkten Unterrichts- und Freizeiteinheiten geben. Hierzu wurde mit dem schuleigenen Restaurant, Sporthallen und Bewegungsräumen, Forscherecken, Kreativbereichen, der Schulbibliothek und naturnahen Außenräumen ein attraktives Umfeld geschaffen. 

Die Schule am See zeichnet sich weiters durch seine attraktive Lage in unmittelbarer Nähe zur Sporthalle am See, zum Eislauf- und Baseballplatz, zu den Sportanlagen und zum See aus, wodurch Synergien genutzt werden können.

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