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Wichtiger Lückenschluss im Radwegenetz Unterland

 

Mit dem Spatenstich am 8. März erfolgte der Startschuss für den Ausbau des letzten Teilstückes der Radwegverbindung zwischen Hard und Lustenau.

Nach der Eröffnung der Radwegverbindung zwischen Hard und dem ASZ Königswiesen („Alpla-Radweg“) im Frühherbst 2019 erfolgt nun im nächsten Schritt der Ausbau des knapp einen Kilometer langen Teilstücks zwischen dem ASZ und der Bahngasse in Lustenau. Wo man bislang auf einem Bewirtschaftungsweg mit grobem Schotter radeln musste, wird der gesamte Unterbau erneuert und ein Asphaltbelag aufgebracht. Die erhaltungsintensive Schotterdecke, welche für den Radverkehr keinen Komfort geboten hat und auch durch vermehrt auftretende Schlaglöcher und Schäden Gefahrenstellen barg, gehört damit der Vergangenheit an.

Mehr Komfort und Sicherheit
Ein befestigter Belag bietet dem Radverkehr weniger Rollwiderstand, mehr Komfort und Sicherheit, weniger Schmutz und Staubentwicklung sowie die Möglichkeit eines radfreundlichen Winterdienstes. Aus Naturschutzgründen wird auf eine Beleuchtung des Weges bewusst verzichtet.

Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf 445.000 Euro brutto. Das Land Vorarlberg fördert die regionale Radwegverbindung mit 70% der Kosten, die restlichen Kosten werden zu je einem Drittel unter den Gemeinden Höchst, Fußach und Lustenau aufgeteilt.

Gemeindeübergreifende Zusammenarbeit
Neben stark frequentierten Wegen für Radausflüglerinnen und -ausflügler, wie dem Bodenseeradweg oder den Radwegen entlang des Rheins, haben die Gemeinden auch zahlreiche Angebote für den Alltagsradverkehr geschaffen. In den letzten Jahren wurde dabei besonders viel über die Gemeindegrenzen hinweg zusammengearbeitet und geplant: „Zurecht“, wie der Landesrat Johannes Rauch meint: „Gemeindeübergreifende, regionale Verbindungen gewinnen auch im Alltagsradverkehr immer mehr an Bedeutung. Nicht zuletzt durch den E-Bike-Boom hat sich der Radius der Radfahrenden um einiges erweitert.“

Attraktives Angebot für Berufstätige und Freizeitradler
Tausende Unterländer arbeiten in den großen Leitbetrieben in Hard, Lustenau, Fußach und Höchst. Auf gut ausgebauten Radwegen können diese bequem zu ihrer Firma radeln und so den Pkw-Stau vermeiden. Die Bürgermeister Martin Staudinger, Kurt Fischer (Lustenau), Peter Böhler (Fußach) und Herbert Sparr (Höchst) freuen sich deshalb auf die verbesserte Radwegverbindung: Da ein Großteil der Strecken zur Arbeitsstätte unter zehn Kilometer liege, könne das Fahrrad oder E-Rad als bestes Verkehrsmittel genutzt werden. Die Route werde aber nicht nur von Berufstätigen sondern auch von Freizeitradlerinnen und -radlern sehr geschätzt.

„Wir freuen uns über diesen wichtigen Schritt, weitere sollen folgen. So planen wir bereits an weiteren Anbindungen zwischen Lustenau und dem Rheindelta, aber auch zu den Hofsteiggemeinden und Dornbirn“, erklärt Bürgermeister Martin Staudinger abschließend.