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Variantenstudie L202 "Betonstraße" Hard - Fußach

 

Gestaltung und Nutzung der Verkehrsflächen zwischen Hard und Fußach 

Für die L202 Schweizerstraße, bekannt als Betonstraße, wurde im letzen Jahr eine Raumentwicklungsstudie erstellt, welche die wesentlichen Ziele und Maßnahmen für die zukünftige Entwicklung der Landesstraße definierte. Diese Entwicklungsstudie wurde im Jahr 2007 der Bevölkerung präsentiert. 

Im Rahmen des Hochwasserschutzprojektes Alpenrhein soll die Rheinbrücke zwischen Fußach und Hard um ca. 1,5 m angehoben werden. Wegen der Anhebung der Rheinbrücke sind die Zulaufstrecken inklusive den angrenzenden Knoten umzubauen. Deshalb wurde das Büro BESCHUND & PARTNER Verkehrsingenieure vom Land Vorarlberg, der Marktgemeinde Hard und der Gemeinde Fußach beauftragt, aufbauend auf der Entwicklungsstudie L202 eine vertiefte Variantenuntersuchung durchzuführen. Der Untersuchungsabschnitt erstreckte sich vom Knoten L202/Grafenweg/Landstraße in Hard bis zum Knoten L202/Dorfstraße in Fußach. 

Wesentliche Randbedingung der Untersuchung war es, die speziellen Anforderungen für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) sowie für den Rad- und Fußverkehr zu berücksichtigen.Ebenfalls wurde die zukünftige Entwicklung der Betriebs- und Gewerbeflächen der angrenzenden Flächen in Hard in die Untersuchung miteinbezogen.

Im Rahmen dieser Variantenuntersuchung wurden verschiedene Knoten- und Betriebsformen untersucht und miteinander verglichen. Die Untersuchung erfolgte unter anderem mit Hilfe neuester Verkehrssimulationsprogramme (VISSIM). Ziel der Untersuchung war es, eine Variante zu finden, welche in Bezug auf die Leistungsfähigkeit und Sicherheit des Verkehrs den zukünftigen Anforderungen entspricht. 

Der momentane Planungsstand beinhaltet 3 Kreisverkehre (Knoten L202/Grafenweg/Landstraße, L202/L203 und L202/Dorfstraße) und ein ampelgeregelter Knoten (Anbindung Industriestraße an die L202). Weiters ist eine Priorisierung des öffentlichen Verkehrs mit Pförtnerampeln und durchgehenden Busspuren vorgesehen. Für den Fuß- und Radverkehr sind durchgehende Verkehrsanlagen mit optimalen, auf den Hauptströmen kreuzungsfreien Verkehrsführungen geplant. Ein wichtiges Thema ist die Baustellenumfahrung und die Radwegführung während der Bauarbeiten für die Anhebung der Rheinbrücke. Dazu liegen noch keine abschießenden Empfehlungen vor. Die Bevölkerung wird aber noch rechtzeitig über den aktuellen Stand der Planungen informiert werden.

Weiters ist eine Studie für die geforderten Querungshilfen an der L202 im Gemeindegebiet von Hard in Arbeit. Die Planungsarbeiten werden ebenfalls durch das Büro BESCHUND & PARTNER Verkehrsingenieure durchgeführt.