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Spatenstich Rheinbrücke

Spatenstich für neue Rheinbrücke

 

Mit dem Spatenstich am 10. September erfolgte der Start der Hauptarbeiten für die neue Rheinbrücke zwischen Hard und Fußach. Das Land Vorarlberg investiert in Summe 70 Mio. Euro in dieses Projekt, das die Hochwasser- und die Verkehrssicherheit in bedeutendem Maße erhöhen wird.

„Es ist unsere Aufgabe, aktiv in den Hochwasserschutz zu investieren. Das sind wir auch den nachfolgenden Generationen schuldig, denn ein Zuwarten könnte fatale Folgen haben“, erklärte Landeshauptmann Markus Wallner beim Spatenstich, den er bei gemeinsam mit Verkehrsreferent Landesrat Marco Tittler, Bürgermeisterin Evi Mair und dem Fußacher Bürgermeister Ernst Blum vornahm.

Für ein 300-jähriges Hochwasser gewappnet
Der Neubau wird die Hochwassersicherheit deutlich erhöhen. Denn im Zuge des Jahrhundertprojekts RHESI (Rhein, Erholung und Sicherheit) am unteren Alpenrhein soll die Abflusskapazität des Rheins auf mindestens 4.300 Kubikmeter pro Sekunde ausgebaut werden, um nicht mehr nur für ein 100-jähriges, sondern künftig für ein 300-jähriges Hochwasserereignis gewappnet zu sein. Für eine solche Wassermenge war die vor rund 50 Jahren errichtete Brücke zwischen Hard und Fußach allerdings nie ausgelegt, der Brückenneubau hingegen schon.

Die neue Brücke wird aber nicht nur die Hochwasser-, sondern auch die Verkehrssicherheit weiter erhöhen. Verbesserungen sind im speziellen auch für den Radverkehr und den öffentlichen Personennahverkehr vorgesehen. Mittig wird es eine Busspur in Fahrtrichtung Bregenz geben und für den Fußgänger- und den Radverkehr werden in beide Richtungen deutlich erweiterte Flächen zur Verfügung stehen.

Investition in den örtlichen Lebensraum
Von einer bedeutenden Investition in den örtlichen Lebensraum sprechen Bürgermeisterin Evi Mair und der Fußacher Bürgermeister Ernst Blum. Mit dem Bau gehe eine langjährige Forderung der Gemeinden in Erfüllung. „Mit der neuen Rheinbrücke wird im unteren Rheintal verkehrs- und sicherheitstechnisch ein neues Kapitel aufgeschlagen“, freut sich Bürgermeisterin Evi Mair. 

Das Bauwerk, das wenige Meter südlich der derzeitigen Rheinbrücke errichtet wird, wird rund 260 Meter lang und 24,37 Meter breit. Die Fertigstellung soll im Jahr 2023 erfolgen. Über den Ablauf der Bauarbeiten informiert ein anschauliches Video des Landes unter https://www.youtube.com/watch?v=xp1zLjDq50c

Die neue Rheinbrücke ©VLK/Dissing + Weitling