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Reisedokumente

 

Preisliste

Reisepass mit Chip € 75,90
Reisepass mit Chip (Kinderreisepass) € 30,00
Expresspass mit Chip f. Erw. (innerh. von 3 Arbeitstagen) € 100,00
Expresspass mit Chip f. Kinder (innerh. von 3 Arbeitstagen) € 45,00
1 Tages-Expresspass für Erwachsene € 220,00
1 Tages-Expresspass für Kinder   
€ 165,00
Personalausweis ab dem 16. Geburtstag  
 € 61,50
Personalausweis bis zum 16. Geburtstag   
€ 26,30
sonstige Anträge auf Änderung/Ergänzung   € 28,50

Allgemeine Informationen

Seit Jänner 2008 sind Dokumente, die unmittelbar durch die Geburt eines Kindes veranlasst sind, dazu gehören u.a. auch Reisedokumente (Kinderreisepass, Personalausweis) von den Gebühren u. Bundesverwaltungsabgaben befreit, sofern sie innerhalb von zwei Jahren ab der Geburt ausgestellt werden.

ACHTUNG: Für Express-Pässe gibt es keine Gebührenbefreiung!

Gültigkeitsdauer von Kinderpässen oder Personalausweisen:

  • für Kinder ab Geburt bis zwei Jahre: zwei Jahre
  • für Kinder von zwei bis zwölf Jahre: fünf Jahre
  • ab der Vollendung des 12. Lebensjahres: 10 Jahre

Für Kinder werden folgende Unterlagen benötigt:

  • Geburtsurkunde des Kindes
  • Staatsbürgerschaftsnachweis des Kindes
  • 1 Passfoto (nicht älter als 6 Monate) 35 mm breit u. 45 mm hoch
  • Reisepass vom beantragenden Elternteil
  • Nötigenfalls einen Obsorgenachweis, wenn die Eltern geschieden sind

Bestehende Kindermiteintragungen sind seit 15. Juni 2012 ungültig.
Die Gültigkeit des Reisepasses, in dem sich die Kindermiteintragung befindet, bleibt davon unberührt, d.h. der Reisepass der Eltern gilt bis zum darin gedruckten Ablaufdatum.

Antragsteller (auch minderjährige Kinder) haben nach § 1 Abs.1 Passgesetz-Durchführungsverordnung persönlich auf der Behörde bzw. auf einer ermächtigten Gemeinde zu erscheinen.

Personen, deren Namen mit Doppel "s" oder scharfem "ß" bzw. mit Sonderzeichen geschrieben werden, müssen zur Antragstellung eine Geburts- oder Heiratsurkunde mitbringen.

Verlorene oder gefundene Reisedokumente melden

Wer ein Reisedokument verliert und es später findet, muss dies bei der zuständigen Behörde melden, sonst kann es zu Komplikationen bei der Ein- und Ausreise kommen.

Wer ein Reisedokument (Reisepass oder Personalausweis) verliert, muss den Verlust melden, um ein neues Dokument bei der Passbehörde beantragen zu können. Die Verlustanzeige wird im Schengener Informationssystem (SIS) und in den Datenbanken von Interpol gespeichert. Oft findet der Verlustträger das ursprüngliche Reisedokument wenige Tage später, teilt dies aber der Behörde nicht mit. Das als verloren gemeldete Dokument bleibt in den internationalen Fahndungsdatenbanken ausgeschrieben.

Wer sein gefundenes Dokument dann bei der Ein- und Ausreise verwendet, kann Probleme bekommen. Insbesondere bei Reisen außerhalb der Europäischen Union werden die Dokumente routinemäßig mit der Interpol-Datenbank gegengecheckt. Wird dann festgestellt, dass die verwendete Urkunde zur Fahndung ausgeschrieben ist, zieht das eine weitere Überprüfung nach sich. Das kann dauern und für den Reisenden zu Mehrkosten und zu Zeitverlust führen. Gestohlene und später gefundene Reisedokumente müssen der nächsten Polizeidienststelle gemeldet werden. Das hilft, Komplikationen bei der Ein- und Ausreise zu verhindern.