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Hochwasseruebung

Rhein-Hochwasser: Proben für den Ernstfall

 

Dammbruch und Überschwemmungen im Rheintal: Am 22. und 23. Juni proben die Gemeinden entlang des Alpenrheins gemeinsam mit dem Land Vorarlberg, den Feuerwehren und Rettungsorganisationen den Ernstfall.

Der Alpenrhein ist eine wichtige Lebensader und ein bedeutender Naturraum, er birgt aber auch nicht zu unterschätzende Gefahren. Die Rheinregulierung und fortschrittliche bauliche Schutzmaßnahmen brachten zwar Sicherheit, doch müssen sich die Menschen dies- und jenseits des Rheins dessen bewusst sein, dass trotz aller getroffenen Schutzvorkehrungen in außergewöhnlichen Wettersituationen ein Gefährdungspotenzial durch Hoch-wasser bestehen bleibt.

Um auf den Ernstfall bestens vorbereitet zu sein, wird am 22. und 23. Juni die umfangreiche Einsatzübung „Rhein-Hochwasser“ durchgeführt,  bei der die in den Katastrophenschutzplänen vorgesehenen Maßnahmen und Abläufe geübt werden. 

Realitätsnahe Übung
Starke Niederschläge, steigende Pegelstände, Dammbruch und schließlich Überflutungen entlang des Alpenrheins bilden die Szenarien, die im Rahmen der groß angelegten Notfallübung von den Anrainergemeinden, dem Land Vorarlberg, den Feuerwehren und den Rettungsorganisationen gemeinsam geprobt werden. Die zweitägige Übung gestaltet sich mit der Alarmierung der Bevölkerung, Sirenenprobe und Evakuierungsmaßnahmen aus den Überschwemmungsgebieten dabei sehr realitätsnah. 

Verpflichtende Maßnahmen
Im Ernstfall ist jede Bürgerin und jeder Bürger dazu verpflichtet, lebensrettende Sofortmaßnahmen durchzuführen. Diese Maßnahmen sind in einem Ratgeber zusammengefasst, der Ihnen in den nächsten Wochen zugestellt wird. Wir bitten Sie, die Broschüre gemeinsam mit Ihrer Familie aufmerksam durchzulesen, den enthaltenen Notfallplan gewissenhaft auszufüllen und den Ratgeber griffbereit aufzubewahren.

Kontakt
Abteilung Tiefbau
T 697-110
wasser@hard.at