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Naturvielfalt in der Gemeinde

 
Bienengarten

Bienen- und Naturgarten:
Seit 2015 gibt es in Hard gegenüber der Tennishalle, direkt am Radweg Bregenzerach, einen Bienen- und Naturgarten. 

Naturnahe, vielfältige Lebensräume bieten hier verschiedensten Pflanzen und Tieren Behausung und Nahrung. Streuobstwiese, Bienen- und Insektensteppe, Gehölzinseln, Hecken, Glatthaferwiese, Magerrasen und andere Landschaftselemente kommen an einem Ort zusammen

Ein Lehrpfad im Garten gibt Auskunft zu Lebensräumen und Arten, wobei ein Schwerpunkt auf Wissenswertes über die Imkerei gelegt wurde. Die hier aufgestellten Bienenvölker sind Eigentum der Imker des Bienenzuchtvereins am Bodensee und werden von diesen betreut. Erfahrene Imker begleiten Neuimker durch das Bienenjahr und ermöglichen ihnen hier im Bienengarten den Beginn einer erfolgreichen Imkerlaufbahn.

Geöffnet ist der Garten von Anfang April bis Ende Oktober. Einen Übersichtsplan finden Sie unten auf dieser Seite.

Streuobstwiese:
Mit dem Ziel, die alte Kulturlandschaft mit Streuobstwiesen wieder zu beleben, und sowohl das Gras, als auch das Obst zu nutzen, wurden auf einer Wiese nahe dem Bienen- und Naturgarten neue Hochstämme ausgepflanzt. Die Auspflanzung und Betreuung der Obstbäume übernimmt hier für mehrere Jahre der Obst- und Gartenbauverein Hard. Bei der Anlage der Streuobstwiese wurde besondere Rücksicht auf den bestehenden Baumbestand genommen und die Möglichkeit der Grasnutzung durch landwirtschaftliche Geräte sichergestellt.

Naturoase:
Die Inspiration zum Projekt "Naturoase" stammt zum einen aus dem Film Tomorrow, der 2016 in den Kinos lief. Darin wurde die englische Kleinstadt Todmorden und das Projekt "Incredible edible" (unglaublich essbar) vorgestellt. Mit dem Ziel, eine höhere Wertschätzung für Lebensmittel zu fördern, begannen engagierte Bürgerinnen und Bürger damit, Gemüse, Obst und Kräuter auf brachliegenden Flächen anzubauen. Der Clou: Jeder darf sich bedienen! Zum anderen erleben wir derzeit einen dramatischen Verlust an Insekten wie Bienen und Hummeln aufgrund von Monokulturen, dem Einsatz von Pestiziden und Fungiziden und eingeschleppten Krankheiten. Umso wichtiger ist es daher, Gärten und öffentliche Flächen bienen- undinsektenfreundlich zu gestalten.

Das Projekt "Naturoase" möchte diese beiden Ideen miteinander verbinden. Die folgenden Erststandorte sollen der Samen sein, aus dem hoffentlich viele Weitere hervorgehen:
. Beim Rathaus wachsen und blühen mehrjährige Kräuter und Heilpflanzen wie Oregano, Rosmarin und Thymian, sowie Bienenweiden wie Lavendel, Kugellauch oder Katzenminze.
. Beim Verein Sozialsprengel bauten Jugendliche gemeinsam ein Hochbeet und bepflanzten die Gartenflächen mit Kräutern, Gemüse und Beeren.
. Beim Friedhof St. Sebastian soll ein Lebensraum für Schmetterlinge – Symbol der Auferstehung – Bienen und eine Vielzahl anderer Insekten entstehen. Zur nachhaltigen Grabgestaltung gibt die neue Broschüre „natur.oase.friedhof“ Auskunft, welche bei der Gemeinde und bei der Pfarre aufliegt.
. Beim Jungen Hotel Hard wurde ein kleiner Beerengarten angelegt.

Von der Naturoase darf jeder gerne naschen.Das Projekt ist eine Kooperation zwischen der Marktgemeinde Hard, der Pfarre Hard und der Gruppe TreffpunktHARD des Vereins Sozialsprengel.