Kompostierung

 
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Tipps
Zur Geruchsvermeidung vermischen Sie frisch zugegebenes Material mit Strukturmaterial (Zweige, Strauch- und Heckenschnitt, Häckselgut usw.) oder Steinmehl. Um Auswaschungen der Nährstoffe in den Boden durch zuviel Regen zu vermeiden, überdecken Sie frisch zugegebene Küchenabfälle mit Kompost oder Gartenvlies. Die Umsetzung des Kompostes nach 2 bis 3 Monaten beschleunigt die Verrottung wesentlich. Je nach Material und Methode zersetzt sich der Kompost nach 5 bis 9 Monaten zu brauner, krümeliger Erde mit typischem Waldbodengeruch. 

Was? 
Garten- und Grünabfälle wie Baum-, Strauch-, Heckenschnitt, Stauden, Laub, Blumen, Rinde, Gras etc. Pflanzliche Küchenabfälle und pflanzliche Speisereste wie rohes oder gekochtes Gemüse, Obstabfälle, Nudeln, Reis, Kaffeesatz, Bananen-, Zitronen-, Orangenschalen etc. 

Wo? 
Bei Ihrem Haus 

Richtlinien
1. Der Standort ist so auszuwählen, dass keine Belästigung für die Nachbarn entsteht; besonders zur Vermeidung von Geruchsbelästigungen ist ein entsprechender Abstand zum Nachbargrundstück einzuhalten, sowie ein entsprechender Sichtschutz anzubringen (Hecke, Strohmatte etc.)
2. Die Kompostierung hat fachgerecht zu erfolgen. Sammeln Sie kompostierfähige Abfälle aus Küchen und Garten entweder lose oder im Sammelbehälter.

Wann? 
Gesammelt werden kann das ganze Jahr, wobei die Rotte während der warmen Jahreszeit besser funktioniert. 
Keinesfalls tierische Küchenabfälle und tierische Speisereste, wie rohes oder gekochtes Fleisch, Geflügel- und Fischabfälle, Innereien, Knochen, Wurst.