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Infoveranstaltung "Entwicklungskonzept Bregenzerach"

 

Am 12. September erläutern Vertreter der Gemeinden, des Wasserverbandes und des Landes bei der Radbrücke Hard-Bregenz den aktuellen Planungsstand beim Gewässerentwicklungskonzept Bregenzerach Unterlauf.

An der Bregenzerach zwischen Kennelbach und ihrer Mündung in den Bodensee gilt es Verschiedenes im Auge zu behalten: Hochwasserschutz, Ökologie, Trink- und Grundwasser spielen ebenso eine wichtige Rolle wie Erholungs- und Freizeitmöglichkeiten. Das neue Gewässerentwicklungskonzept (GEK) bringt diese Anforderungen in eine umsetzbare Form. 

Die fünf Anrainergemeinden Hard, Bregenz, Kennelbach, Lauterach und Wolfurt haben das GEK im Wasserverband „Bregenzerach Unterlauf“ gemeinsam mit dem Land Vorarlberg erarbeitet und im Frühjahr öffentlich vorgestellt. Mit Aufweitungen im Flussbett und weiteren Maßnahmen wird die Hochwassersicherheit erhöht, die Bregenzerach erhält mehr Raum. Federführend in der Planung ist die Abteilung Wasserwirtschaft des Landes, verschiedene Experten etwa für Ökologie, Naturschutz oder Fischerei haben sich intensiv in die Arbeiten eingebracht. 

Naturjuwel Bregenzerach kann sich freier entwickeln
Neben mehr Hochwasserschutz wirkt das Gewässerentwicklungskonzept auch positiv auf die Ökologie: Die Mündung der Bregenzerach – schon jetzt ein wertvolles Naturjuwel – wird sich noch dynamischer und freier entwickeln können. Fische gelangen künftig einfacher flussaufwärts, ökologisch besonders sensible Bereiche sind besser geschützt. Weite Strecken der Ufer verlaufen dann flacher und sind leichter begehbar, die wichtige Erholungsfunktion der Bregenzerach bleibt so gewährleistet. Auch werden zwei neue Aussichtspunkte geschaffen und der bestehende Lehrpfad verlängert.

Öffentliche Planinformation
Im Vorfeld der öffentlichen Behördenverhandlung laden die Anrainergemeinden im Wasserverband gemeinsam mit dem Land Vorarlberg zu einer öffentlichen Planinformation ein: Am Mittwoch, 12. September, informieren Experten von 17 bis 19 Uhr direkt vor Ort bei der Radbrücke Hard-Bregenz (Treffpunkt Bregenzer Seite) über den aktuellen Planungsstand.