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Urkundenuebergabe

Gütesiegel für die Harder Radverkehrspolitik

 

Um das gesunde und umweltfreundliche Verkehrsmittel Fahrrad in Hard noch weiter zu fördern, hat die Marktgemeinde 2019 ihre Radverkehrspolitik nach der Methode des europäischen Fahrrad-Audits „BYPAD“ systematisch auf Stärken und Verbesserungsmöglichkeiten überprüfen lassen – als Abschluss des Prozesses überreichte Landesrat Johannes Rauch das Zertifikat an die Harder Bürgermeisterin Eva-Maria Mair. 

"Die Zertifizierung der Gemeinden wird im Rahmen der Vorarlberger Radverkehrsstrategie durch das Land Vorarlberg gefördert. Hard ist bereits die zehnte Gemeinde in Vorarlberg, die das europäische Fahrrad-Zertifikat verliehen bekommen hat", freut sich Landesrat Rauch über das Engagement der Vorarlberger Gemeinden.   

BYPAD ist eine europaweit standardisierte Methode zur Analyse und Maßnahmenplanung der kommunalen Radverkehrspolitik. Unter Anleitung von externen Fachpersonen beurteilte eine Gruppe aus Gemeindepolitik, Gemeindeverwaltung und engagierten Bürgerinnen und Bürgern den Status Quo der Radverkehrspolitik und identifizierte mögliche Verbesserungspotentiale. „Aufbauend auf diesen Ergebnissen wurde ein Rad-Aktionsprogramm mit konkreten Umsetzungsmaßnahmen erarbeitet, die von der Gemeindevetretung beschlossen wurden“, informiert Bürgermeisterin Eva Maria Mair. Mit verschiedenen Vorhaben, etwa der Verbesserung von Gefahrenstellen, weiteren Lückenschlüssen im Radwegenetz oder der Attraktivierung von öffentlichen Radabstellanlagen, möchte die Gemeinde ihre erfolgreichen Bemühungen zur Attraktivierung des Radverkehrs in den kommenden Jahren weiter verstärken und den Radverkehr weiter fördern.

International wurden bereits über 200 Städte und Gemeinden nach der BYPAD-Methode zertifiziert. Das Land unterstützt jährlich eine Gemeinde bei der Durchführung eines BYPAD-Audits. In Vorarlberg haben bereits die Gemeinden Bregenz, Dornbirn, Feldkirch, Götzis, Höchst, Lauterach, Lustenau, Schwarzach, Wolfurt und Hohenems ein Rad-Audit durchgeführt.