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Ein neues Strandbad für alle entsteht

 

Der erste Vorentwurf für die Generalsanierung des Harder Strandbades liegt vor. Er dient als Basis für weitere Planungen, in denen auch die Wünsche der Harderinnen und Harder Berücksichtigung finden sollen. Der Baustart für das 10-Millionen-Projekt ist für Herbst/Winter 2023 avisiert.

Der erste Vorentwurf für die Generalsanierung des Harder Strandbades liegt vor. Er dient als Basis für weitere Planungen, in denen auch die Wünsche der Harderinnen und Harder Berücksichtigung finden sollen. Der Baustart für das 10-Millionen-Projekt ist für Herbst/Winter 2023 avisiert. Das 1968 eröffnete und 1987 erweiterte Strandbad weist mittlerweile in allen Bereichen dringlichen Sanie-rungsbedarf auf. Die Schwimmbadtechnik ist veraltet und ineffizient, die Bausubstanz längst in die Jahre gekommen, die Beckenanlagen nicht mehr genehmigungsfähig. „Das Strandbad ist technisch und baulich am Ende seiner Nutzungsdauer, eine grundlegende Sanierung sicherheitstechnisch und für die betriebliche Nut-zung unabdingbar“, bringt es Bürgermeister Martin Staudinger auf den Punkt. Dies bestätigen auch die Ex-perten der Rudhardt Gasser Pfefferkorn ZT GmbH nach eingehender Prüfung des beliebten sommerlichen Freizeittreffpunktes.

Modern, bodenständig und leistbar
Der Entwicklungsprozess für ein neues Strandbad wurde so gestaltet, dass nicht ein gestalterischer Wettbe-werb wie 2014 und auch keine großräumige Gemeindeplanung wie 2019 am Beginn stehen. Denn an der Posi-tion des Strandbades soll und wird sich auch künftig nichts ändern, und auch seine Rolle für die Harder Be-völkerung und die Gäste soll vom Grundsatz her gleich bleiben.  „Es soll ein modernes, aber bodenständiges Strandbad für alle Generationen werden, die Funktionalität an erster Stelle stehen. Ebenso wichtig: Das Strandbad soll leistbar sein – leistbar für die Gemeinde bei der Errichtung und leistbar für die Harderinnen und Harder beim Eintritt“, erklärt das Gemeindeoberhaupt weiter.

Vor diesem Hintergrund erteilte der Beirat der Harder Sport- und Freizeitanlagen BetriebsgmbH als Steue-rungsgruppe, in der alle Fraktionen vertreten sind, im September 2021 dem Ötztaler Planungsbüro Pohl ZT den Auftrag zu einem Vorentwurf, der nun vorliegt. 

Einbindung von Stakeholdern
Parallel dazu wurden auch Stakeholder wie der Yachtclub Hard im Hinblick auf das Fähren-Projekt, die Was-serrettung Hard, der Hafenmeister, Sportvereine, die das Strandbad und die Sportplätze im Strandbad nutzen, die nötigen Behörden und das Personal der Harder Sport- und Freizeitanlagen, die den täglichen Badebetrieb kennen und später führen müssen, eingebunden. 

Ihre Meinung ist uns wichtig
Auch die Meinung der Bürgerinnen und Bürger ist für die Gemeinde Hard von größtem Interesse. Sobald das Strandbad in die neue Badesaison startet, wird den Harderinnen und Hardern dort der Vorentwurf präsentiert und ihnen die Möglichkeit gegeben, uns ihre Meinung darüber mitzuteilen. Dieses Feedback soll dann in die weiteren Planungen mit einfließen, die nach dem Sommer starten werden.

Strandbad für alle Generationen
Das neue Strandbad soll Groß und Klein, Jung und Alt Erholung und Spaß bieten. „Es wird Bereiche für Fami-lien mit kleinen Kindern geben, für Jugendliche, Sportorientierte und für all jene, die es gerne etwas ruhiger mögen. Es soll wieder eine große und eine kleine Rutsche geben, Stege und Sunset-Stufen am Binnenbecken, ganzjährig nutzbare Toi-letten und Sportplätze, die auch außerhalb der Betriebszeiten des Strandbades zur Verfügung stehen werden“, verrät Bgm. Martin Staudinger wichtige Eckpunkte.

Weiters soll hier ein neuer Stützpunkt für die Wasserrettung entstehen, es soll die nötige Infrastruktur ge-schaffen werden, damit sich Hafengäste wohl fühlen (Sanitärräume, Büro des Hafenmeisters etc.), und es soll entlang dem östlichen Ufer ein neuer Zufahrtsweg angelegt werden, der eine Fähre anbindet, die dem Yachtclub als Clubheim dienen soll.

Nachhaltig und energieautonom
Bei der Generalsanierung des Strandbades wird besonderes Augenmerk auf Nachhaltigkeit und maximale Energieautonomie gelegt. Mit einer Photovoltaikanlage wird auf die Kraft der Sonne gesetzt, die Gebäude werden in Holzbauweise errichtet und der Einsatz modernster Haustechnik wird einen energieeffizienten Betrieb gewährleisten.

 Die Gemeinde Hard investiert 10 Millionen Euro netto in die Sanierung des Harder Strandbades, mit der vo-raussichtlich im Herbst/Winter 2023 begonnen wird.

Kontakt: strandbad@hard.at


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