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Corona_allgemein
 

Verschärfte Maßnahmen ab 21. September

Die Regiering hat eine weitere Verschärfung der Corona-Maßnahmen angekündigt. Ab 21. September gilt:
. Für private Treffen gilt eine maximale Teilnehmerzahl von 10 Personen in Innenräumen und 100 Personen im Freien. Von dieser Regelung ausgenommen sind Begräbnisse bzw. Treffen, wo es bereits andere Regelungen gibt. Für den privaten Wohnbereich gilt diese Maßnahme als Empfehlung.
. In Gastronomiebetrieben dürfen Speisen und Getränke nur noch am Sitzplatz konsumiert werden. Pro Tisch sind nurmehr maximal zehn Personen erlaubt. Es findet kein Barbetrieb mehr statt und die Sperrstunde ist auf 1 Uhr festgelegt.
. Die Maskenpflicht wird ausgeweitet: In der Gastronomie gilt die Maskenpflicht neben dem Servicepersonal auch für Gäste, wenn sie nicht sitzen, also auf dem Weg zum Tisch oder WC sind. Weiters gilt die Maskenpflicht im Handel und bei Dienstleistungen, in Öffis, im medizinischen Bereich, in Behörden und Ämtern sowie in Apotheken, Banken und Postämtern.

Besuche im Krankenhaus ab 17. September nur in Ausnahmefällen möglich

Aufgrund steigender Infektionszahlen gilt in allen Vorarlberger Krankenhäusern ab sofort wieder ein Besuchsverbot wie bereits im März und April 2020. Ausnahmen vom Besuchsverbot gibt es nur in speziellen Fällen.Diese Ausnahmen wurden nach einer ausführlichen und sorgfältigen Risikoabwägung für folgende Bereiche definiert:
. Besuche bei Schwerstkranken oder Sterbenden (z.B. Intensivstation/Palliativstation)
. Besuche beider Elternteile bei ihrem Kind
. Väter/Begleitperson vor, während und nach der Geburt

Ambulanzen weiterhin geschlossen
Die Ambulanzen der Spitäler bleiben weiterhin geschlossen und können nur in folgenden Fällen aufgesucht werden:
. im Notfall
. mit einer ärztlichen Überweisung und Bestätigung der medizinischen Dringlichkeit
. wenn man vom Krankenhaus kontaktiert wurde und ein Termin vereinbart ist 

Corona-Ampel - Empfehlungen des Landes am 15. September

Zusätzlich zu den schon jetzt bestehenden Maßnahmen empfiehlt das Land Vorarlberg dringend, folgende Empfehlungen bei gelber und oranger Ampel einzuhalten:

GELB:
. Mundschutz beim Kontakt mit Risikogruppen
. bei Veranstaltungen sollen Kontaktdaten der Besucher erhoben werden
. Kinderbetreuung vermehrt im Freien
. Kontaktdatenerhebung bei Sozialeinrichtungen
. Anwesenheitlisten bei Proben im Kulturbereich
. Konstante Trainingsgruppen im Sport

ORANGE:
. Mundschutz in allen öffentlichen Bereichen in geschlossenen Räumen (auch in der Gastronomie abseits des Sitzplatzes)
. Mundschutz auch im Freien, wenn der Abstand nicht eingehalten werden kann
. Bei Veranstaltungen ohne zugewiesene Sitzplätze nur 25 Gäste indoor und 50 Outdor
bzw. 200/500 bei zugewiesenen Sitzplätzen
. kein Gastro-Betrieb bei Veranstaltungen
. Besuchsverbot bei Spitälern (gilt für alle Krankenhäuser)
. Schulbetrieb mit erhöhten Schutzmaßnahmen,
. Kultur: Anwesenheitsliste bei Proben, Chor-, Theater- und Blasmusikproben nur in Kleingruppen
. Sport: Kein Training bzw Sportausübung mit Körperkontakt
. Auch Messeveranstaltungen nur noch mit 250 Besuchern

Verschärfung der Covid-19-Maßnahmen ab 14. September

Ab Montag, 14. September, werden die Coronavirus-Maßnahmen in manchen Bereichen bundesweit wieder verschärft. So wird das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (MNS) im Handel, in Dienstleistungsbereichen, in Behörden sowie in Schulen außerhalb des Klassenverbandes verpflichtend. In Gastronomiebetrieben gilt eine Maskenpflicht für Kellnerinnen und Kellner. Speisen und Getränke dürfen drinnen nur am Tisch serviert werden. 

Bei Veranstaltungen gilt ab 14. September: Die maximale Personenzahl im Inneren liegt ohne zugewiesene Sitzplätze bei 50 Personen, im Freien bei 100 Personen. Bei Großveranstaltungen mit zugewiesenen Sitzplätzen innen liegt sie bei 1.500 Personen, im Freien bei 3.000 Personen.

Corona-Ampel an Schulen und elementarpädagogischen Einrichtungen

Ein regionales Corona-Ampelsystem legt ab dem Schuljahr 2020/21 den Status der Schulen eines Bezirks in Bezug auf das Infektionsrisiko fest. Das Corona-Ampelsystem zielt darauf ab, mit den vier Warnstufen in den Farben Grün – Gelb – Orange – Rot auf einen Blick zu erkennen, welche Vorkehrungen getroffen und welche Regeln beachtet werden müssen, um die Covid-19-Ausbreitung bestmöglich einzuschränken.

Je nach Ampelfarbe sind in den bildungspädagogischen Einrichtungen unterschiedliche Maßnahmen zu setzen. Einen Überblick liefert das PDF "Die Corona-Ampel auf einen Blick", welches auf der Homepage des "Bildungsministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung" hier zum Download bereitsteht.

Corona-Ampel ab 4. September

Ab 4. September ist die aus den Farben Grün, Gelb, Orange und Rot bestehende Corona-Ampel online. Bund und Länder haben einen Ablauf für das Einstufen in der Ampel festgelegt. Die Ampel ist unter anderem auf dem Vorarlberg Dashboard www.vorarlberg.at/coronadashboard abrufbar.

Anders als bei anderen Systemen werden bei der österreichischen Corona-Ampel vier verschiedene Kriterien beobachtet: die Übertragbarkeit (Fälle und Entwicklungen in den letzten 7 Tagen), die Quellensuche (woher kam die Ansteckung), Ressourcen im Gesundheitswesen (z.B. Spitalsbetten) sowie Testungen und Testkapazitäten.

Täglich beobachtet ein Landeseinstufungsteam diese vier Indikatoren. Sollte sich eine Veränderung abzeichnen, tagt das Einstufungsteam und gibt eine Empfehlung ab, ob die Einstufung verändert werden soll und falls ja, für welche Gemeinden dies gelten soll sowie mit welchen Maßnahmen dies verbunden werden soll. Sollte Vorarlberg sich für eine Änderung der Einstufung im Land aussprechen, wird die Bundeskommission einberufen und diese Empfehlung nochmals diskutiert. Kommen beide Gremien zur selben Empfehlung, schaltet die Gesundheitsbehörde die Ampel um. Zusätzlich tagt die Bundeskommission derzeit wöchentlich, um die Lage von ganz Österreich zu bewerten.

 Auf dem Corona-Dashboard des Landes werden ab 4. September, 12 Uhr, alle Vorarlberger Gemeinden in den entsprechenden Ampel-Farben abgebildet, teilt Landesrätin Rüscher mit. Informationen über betroffene Gemeinden sowie empfohlene oder verpflichtende Maßnahmen werden zusätzlich über die Xsund-App als Push-Nachricht verschickt sowie online auf www.xsund.at sowie www.vorarlberg.at/corona veröffentlicht. 

Reisewarnung für Kroatien ab 17. August

Ab Montag, 17. August, 00:00 Uhr, gilt die neue Verordnung für Reiserückkehrende aus Kroatien. Bei der Einreise ist ein negatives Testergebnis, das nicht älter als 72 Stunden ist, vorzulegen. Ansonsten muss ein verpflichtender Test in Österreich vorgenommen werden. Dieser Test muss innerhalb von 48 Stunden auf eigene Kosten durchgeführt werden. Im Zeitraum bis zum Vorliegen des Testergebnisses müssen die Betroffenen in Quarantäne.

Kroatien-Rückkehrende der letzten zehn Tage (7. bis 16. August) können sich ab Montag, 17. August, nach einem Anruf bei der Gesundheitshotline 1450  freiwillig und kostenlos testen lassen. Betroffene können sich bis Freitag, 21. August, melden. Das Land Vorarlberg bittet diese Personen, bis zum Vorliegen des Testergebnisses entsprechend vorsichtig zu sein und die sozialen Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren.

Reiserückkehrende aus anderen Risikoländern werden nur bei Symptomen kostenlos über 1450 getestet. "Wir bitten Reiserückkehrende aus Risikoländern im Sinne der Gesundheit der Bevölkerung, sich auch bereits bei leichten Symptomen wirklich rasch testen zu lassen!“, appelliert Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher

Tipps der Bundesregierung für Ihre Urlaubsreise

So bereiten Sie Ihren Urlaub vor:
- Aktuelle Sicherheitsstufe des Urlaubslandes unter www.bmeia.gv.at prüfen
- Informieren Sie sich über die Schutzmaßnahmen und Vorschriften im Urlaubsland
- Sprechen Sie mit Ihrem Arbeitgeber und informieren Sie sich über eventuelle arbeitsrechtliche Folgen

So schützen Sie sich im Urlaub:
- Genügen Abstand halten, regelmäßig Hände waschen und weiterhin keine Hände schütteln
- Bei sportlichen Aktivitäten auf Abstand und Hygiene achten
- Bei Krankheitsgefühl sofort einen Arzt anrufen

So klappt auch die Rückreise:
- Beachten Sie die aktuellen Bestimmungen zur Einreise in Österreich. Alles dazu unter www.bmeia.gv.at

Weitere Lockerungen bei Veranstaltungen ab 1. August

Mit 1. August 2020
- sind Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen in geschlossenen Räumen mit bis zu 500 Personen und im Freiluftbereich mit bis zu 750 Personen zulässig.
- sind Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen in geschlossenen Räumen mit bis zu 1000 Personen und im Freiluftbereich mit bis zu 1250 Personen mit Bewilligung der für den Veranstaltungsort örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde zulässig.

Mund-Nasenschutz in Supermärkten und Co. ab 24. Juli

Ab 24. Juli gilt:
Beim Betreten des Kundenbereichs in geschlossenen Räumen
- von öffentlichen Apotheken,
- von Betriebsstätten des Lebensmitteleinzelhandels (einschließlich Verkaufsstätten von Lebensmittelproduzenten sowie Tankstellen mit angeschlossenen Verkaufsstellen von Lebensmitteln),
- von Banken, und
- der Post einschließlich Postpartnern

ist wieder ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Dies gilt auch für BesucherInnen von Pflegeheimen, Krankenanstalten und Kuranstalten sowie von Orten, an denen Gesundheits- und Pflegedienstleistungen erbracht werden,

Mehrsprachige Informationen zu behördlichen Maßnahmen und Empfehlungen ab Mai 2020

Der Österreichische Integrationsfonds (ÖIF) hat die ab Mai 2020 gültigen behördlichen Maßnahmen und Verhaltensregeln in einer Reihe von Sprachen online veröffentlicht. Sie erhalten auf der Webseite u.a. Informationen zur Aufhebung der Ausgangsbeschränkungen ab 1. Mai, geplante Lockerungen der COVID-19-Schutzmaßnahmen, Informationen zur Maskenpflicht und Antworten zu häufig gestellten Fragen. Die Webseite wird laufend aktualisiert. Die Informationen werden insgesamt in 16 Sprachen angeführt sein.

Link: https://www.integrationsfonds.at/coronainfo/ (Um zu den Infos in den verschiedenen Sprachen zu wechseln müssen Sie die Sprachenbuttons in der oberen Menüzeile anklicken.)

Mund-Nasen-Schutz - Fragen und Antworten

Rund um das Thema Mund-Nasen-Schutz bestehen viele Unklarheiten. Das Sozialministerium hat häufig gestellte Fragen und Antworten für Sie zusammengefasst. Zu den Fragen und Antworten geht es hier

Diabetes-Hotline

Zur Entlastung der Spitalsambulanzen, der Ärztinnen und Ärzte sowie des Pflegepersonals hat die Selbsthilfe Vorarlberg eine Diabetes-Hotline eingerichtet. An Diabetes erkrankte Personen können sich unter T 0664/43 49 658 bzw. per Mail an info@selbsthilfe-vorarlberg.at professionell beraten lassen.

Das Rote Kreuz gibt Tipps

Das Rote Kreuz gibt Tipps, wie Sie sich bereits mit einfachen Maßnahmen gut vor einer Infektion mit dem Corona-Virus schützen können. Die Tipps sind in deutsch Sprache, aber ebenso in Englisch, Arabisch, Fars/Dari, Somali, Türkisch und Bosnisch (siehe Downloadbereich rechts) hier abrufbar sind.

Sammlung mehrsprachiger Informationen

Eine Sammlung von mehrsprachigen Informationen bietet die Initiative "okay.zusammen leben" auf ihrer Homepage. Die Infornationen werden laufend aktualisiert.

Mehrsprachige Informationen und Ratschläge des Bildungsministeriums zum neuen Schulalltag zu Hause finden Sie hier

Mehrsprachige Tipps des Berufsverbandes Österreichischer PsychologInnen (BÖP), wie Sie häusliche Isolation und Quarantäne gut überstehen finden Sie hier

Weiterführende Informationen

Auf www.vorarlberg.at finden Sie alle Informationen des Landes Vorarlberg betreffend das Corona-Virus, darunter wichtige Telefonnummern und Infos über die weiteren Maßnahmen.

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Homepage des Sozialministeriums.