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Neue Corona-Verordnungen ab 27. November

Ab 27. November gelten in Österreich neue Corona-Verordnungen. Hier die wichtigsten Änderungen:
. Als engste Angehörige gelten nur Eltern, Kinder und Geschwister. Der Kontakt zu diesen Angehörigen ist erlaubt. Ausgenommen ist die Aufsicht minderjähriger Kinder. Sie dürfen etwa auch von den Großeltern beaufsichtigt werden.
. Personen aus dem gemeinsamen Haushalt dürfen nur eine Person aus einem anderen Haushalt treffen und nicht mehrere auf einmal.
. Als "Bezugspersonen" gelten Personen, mit denen man in der Regel mehrmals pro Woche physischen Kontakt hat. Der Kontakt zu diesen Bezugspersonen ist erlaubt.
. Die eigene Wohnung darf zu beruflichen Zwecken verlassen werden. Dazu gehören auch ehrenamtliche Tätigkeiten (z.B. als Nikolaus).
. Erholung im Freien darf auch mit Personen stattfinden, mit denen Kontakt erlaubt ist - also etwa mit Angehörigen.
. Waffen dürfen nur zu beruflichen Zwecken gekauft werden (z.B. von der Polizei oder JägerInnen).
. Körpernahe Dienstleistungen dürfen auch nicht außerhalb der Betriebsstätte angeboten werden. Friseurinnen und Friseure dürfen z.B. keine Hausbesuche machen.

Ausgangsbeschränkungen bis 6. Dezember verlängert

Im Hauptausschuss des Nationarates wurde am25. November die Verlängerung der Ausgangsbeschränkungen bis 6. Dezember beschlossen. Dieser Beschluss ist nötig, weil Ausgangsbeschränkungen jeweils nur für zehn Tage verhängt werden dürfen.

Lockdown ab 17. November: Bus- und Bahnverkehr fährt mit Ausnahmen regulär weiter

Das Land Vorarlberg und der Verkehrsverbund Vorarlberg (VVV) haben am 16. November abgestimmt, das gesamte Angebot im öffentlichen Verkehr in Vorarlberg während des zweiten Lockdowns zur Gänze aufrechtzuerhalten. Die öffentlichen Verkehrsmittel in Vorarlberg verkehren somit bis auf Weiteres nach Fahrplan. Die Schülerverstärkerbusse werden aber vorerst bis zum 6. Dezember eingestellt. Laut Landesrat Johannes Rauch, ist es aber gewährleistet, dass alle SchülerInnen, die das Betreuungsangebot in den Schulen wahrnehmen, im Linienverkehr sicher und pünktlich in die Schule gelangen und wieder zurück nach Hause.

Covid-19-Notmaßnahmenverordnung ab 17. November

Die Covid-19- Notmaßnahmenverordnung (auch nachzulesen auf www.sozialministerium.at) ersetzt die bisher geltende Covid-19-Schutzmaßnahmenverordnnung. Sie tritt am 17. November in Kraft und bis einschließlich 6. Dezember gilt. Hier die Maßnahmen im Detail:

Ausgangsbeschränkungen:
Sie gelten auf Basis der einschlägigen Bestimmungen des Covid-19- Maßnahmengesetzes vorerst 10 Tage - bis inkl. 26. November 2020 - und müssen dann wieder durch den Hauptausschuss des Nationalratesbeschlossen werden). 

Das Verlassen des privaten Wohnbereichs und der Aufenthalt außerhalb des privaten Wohnbereichs sind nur zu folgenden Zwecken zulässig:
. Abwendung einer unmittelbaren Gefahr für Leib, Leben und Eigentum
. Betreuung von und Hilfeleistung für unterstützungsbedürftige Personen sowie Ausübung familiärer Rechte und Erfüllung familiärer Pflichten
. Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse des täglichen Lebens, wie insbesondere
   - der Kontakt mit dem/der nicht im gemeinsamen Haushalt lebenden LebenspartnerIn oder
     der Kontakt mit einzelnen engsten Angehörigen bzw. einzelnen wichtigen
     Bezugspersonen, mit denen in der Regel mehrmals wöchentlich Kontakt gepflegt wird
   - die Versorgung mit Grundgütern des täglichen Lebens
   - die Inanspruchnahme von Gesundheitsdienstleistungen
   - die Deckung eines Wohnbedürfnisses
   - die Befriedigung religiöser Grundbedürfnisse, wie Friedhofsbesuche und individuelle
     Besuche von Orten der Religionsausübung
   - die Versorgung von Tieren
. berufliche Zwecke und Ausbildungszwecke, sofern dies erforderlich ist.
. Aufenthalt im Freien zur körperlichen und psychischen Erholung
. zur Wahrnehmung von unaufschiebbaren behördlichen oder gerichtlichen Wegen zur Teilnahme an gesetzlich vorgesehenen Wahlen und zum Gebrauch von gesetzlich vorgesehenen Instrumenten der direkten Demokratie
. zum Zweck des Betretens von Orten und Kundenbereichen von Betriebsstätten, deren Betreten nach dieser Verordnung zulässig ist.
. zur Teilnahme an in der Verordnung aufgezählten Veranstaltungen

Genügend Abstand und Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes:
Weiterhin gilt die Abstandspflicht von mindestens einem Meter gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, sowie zusätzlich im Innenbereich öffentlicher Orte die Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.

Handel und Dienstleistungen:
Das Betreten und Befahren des Kundenbereichs von Betriebsstätten des Handels und von Dienstleistungsunternehmen einschließlich Freizeiteinrichtungen (dazu zählen u.a.  Theater, Konzertsäle, Kinos, Museen, Bäder, Tanzschulen, Casinos, Schaustellerbetriebe etc.) ist untersagt. Weiterhin dürfen Kundenbereiche von nicht körpernahen Dienstleistungsbetrieben aufgesucht werden (KFZ-Werkstätten, Versicherungen, Putzereien, Änderungsschneidereien, etc.). Geschlossen bleiben Betriebe, die körpernahe Dienstleistungen anbieten (z.B. FriseurInnen, Nagelstudios, Piercingstudios, Massagestudios – Ausnahme: medizinische Zwecke).

Geöffnet bleiben dürfen:
. öffentliche Apotheken
. Lebensmittelhandel (einschließlich Verkaufsstellen von LebensmittelproduzentInnen und       bäuerlichen Direktvermarktern)
. Drogerien und Drogeriemärkte
. Verkauf von Medizinprodukten und Sanitärartikeln, Heilbehelfen und Hilfsmitteln
. Gesundheits- und Pflegedienstleistungen
. Dienstleistungen für Menschen mit Behinderungen, die von den Ländern im Rahmen der Behindertenhilfe-, Sozialhilfe-, Teilhabe- bzw. Chancengleichheitsgesetze erbracht werden
. veterinärmedizinische Dienstleistungen
. Verkauf von Tierfutter
. Verkauf und Wartung von Sicherheits- und Notfallprodukten
. Agrarhandel einschließlich Schlachttierversteigerungen sowie der Gartenbaubetrieb und der Landesproduktenhandel mit Saatgut, Futter und Düngemittel
. Tankstellen und Stromtankstellen einschließlich Waschanlagen
. Banken
. Postdiensteanbieter einschließlich deren Postpartner
. Ticketschalter auf Bahnhöfen und in der U-Bahn
. Tabakfachgeschäfte und Zeitungskioske
. Abfallentsorgungsbetriebe
KFZ- und Fahrradwerkstätten und
. Auto- und Fahrradverleih

Das Einkaufen ist nur von 6.00 bis 19.00 Uhr erlaubt. Ausgenommen davon sind u.a. Apotheken, Tankstellen und Lieferdienste. Es dürfen in den offen bleibenden Geschäften nur Waren erworben werden, die dem „typischen Warensortiment des jeweiligen Geschäfts“ entsprechen. Bestehen bleibt bei den offenen Geschäften auch die Abstandsregel, die 10-m2-Regel pro KundIn und das verpflichtende Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes während des Einkaufs.

Massenbeförderungsmittel und Fahrgemeinschaften:
In Massenbeförderungsmitteln und den dazugehörigen Bahnsteigen, Haltestellen, Bahnhöfen, U-Bahn-Stationen und Flughäfen ist gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten und ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Ist auf Grund der Anzahl der Fahrgäste sowie beim Ein- und Aussteigen die Einhaltung des Abstands von mindestens einem Meter nicht möglich, kann davon ausnahmsweise abgewichen werden.

In Kraftfahrzeugen (privater Pkw, Taxi, Uber) dürfen maximal zwei Personen pro Sitzreihe befördert werden (Ausnahme: gemeinsamer Haushalt). Zudem ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Seilbahnen, Gondeln und Aufstiegshilfen bleiben für Freizeitzwecke geschlossen.

Gastronomie, Beherbergung, Veranstaltungen und Sport:
Weiterhin geschlossen bleiben Gastronomiebetriebe. Ausgenommen sind Kranken- und Kuranstalten, Alten-, Pflege- und Behinderteneinrichtungen, Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung von Kindern und Jugendlichen sowie Betriebskantinen ausschließlich für MitarbeiterInnen. Eine Abholung von Speisen und Getränken von 06.00 bis 19.00 Uhr ist weiterhin möglich. Die Speisen und Getränke dürfen nicht im Umkreis von 50 Metern um die Betriebsstätte konsumiert werden. Lieferservice ist wie bisher rund um die Uhr möglich. Geschlossen halten für touristische Zwecke müssen weiterhin auch Beherbergungsbetriebe.

Veranstaltungen bleiben weiterhin untersagt. Ausnahmen sind etwa Begräbnisse mit höchstens 50 Personen, unaufschiebbare berufliche Zusammenkünfte, Aufsichtsratssitzungen, Vollversammlungen, Betriebsratssitzungen, Zusammenkünfte zu unbedingt erforderlichen beruflichen Aus- und Fortbildungszwecken und Absolvierung von beruflichen Abschlussprüfungen, die eine Anwesenheit erfordern und digital nicht möglich sind.

Das Betreten von Sportstätten zum Zweck der Ausübung von Sport ist für HobbysportlerInnen untersagt. Der Spitzensport ist davon ausgenommen. Individualsport im Freien ist weiterhin möglich.

Nicht umfasst vom Wirkungsbereich der neuen Verordnung sind der Kindergarten-, Schul- und Hochschulbereich.

Arbeit und Beruf:
Wo immer möglich, sollte auf Homeoffice umgestellt werden.  Am Arbeitsplatz ist künftig ein MNS verpflichtend zu tragen, falls der Mindestabstand von einem Meter unterschritten wird. Auch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen sind möglich (feste Teams, Trennwände).

Alten- und Pflegeheime:
Wo immer möglich, sollte auf Homeoffice umgestellt werden.  Am Arbeitsplatz ist künftig ein MNS verpflichtend zu tragen, falls der Mindestabstand von einem Meter unterschritten wird. Auch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen sind möglich (feste Teams, Trennwände).

Kranken- und Kuranstalten:
Zum Schutz von Kranken- und Kuranstalten gilt, dass MitarbeiterInnen einmal wöchentlich getestet werden müssen. Alternativ zum Test ist eine Corona SARS-CoV-2 Pandemie Atemschutzmaske (CPA) oder äquivalente bzw. höherem Standard entsprechende Maske zu tragen.

PatientInnen, die in Kranken- oder Kuranstalten länger als eine Woche aufgenommen sind, dürfen pro Woche von einer Person einmal besucht werden. Ausnahmen sind:
. Besuch minderjähriger PatientInnen (höchstens zwei Personen zur Begleitung)
. Unterstützungsbedürftiger PatientInnen (höchstens zwei Personen zur Begleitung)
. höchstens eine Person zur Begleitung bei Untersuchungen während der Schwangerschaft sowie vor und zu einer Entbindung und zum Besuch nach einer Entbindung
. Besuche im Rahmen der Palliativ- und Hospizbegleitung, Seelsorge sowie zur Begleitung bei kritischen Lebensereignissen
. Patientenanwälte nach dem Unterbringungsgesetz (UbG), BGBl. Nr. 155/1990, sowie eingerichtete Kommissionen zum Schutz und zur Förderung der Menschenrechte

BesucherInnen müssen ein negatives Testergebnis vorweisen. Bei einem Antigentest darf die Probeabnahme maximal 24 Stunden zurückliegen, bei einem PCR-Test maximal 48 Stunden. Wenn kein negatives Testergebnis vorgelegt werden kann, ist eine Corona SARS-CoV-2 Pandemie Atemschutzmaske (CPA) oder äquivalente bzw. höherem Standard entsprechende Maske zu tragen.

Gültigkeitsdauer:
Die Verordnung tritt mit 17. November 2020 in Kraft und gilt bis inklusive 6. Dezember 2020. Die Ausgangsbeschränkungen gelten auf Basis der einschlägigen Bestimmungen des Covid-19- Maßnahmengesetzes vorerst bis inkl.  26. November 2020 und müssen nach 10 Tagen wieder durch den Hauptausschuss des Nationalrates.  Die COVID-19- Notmaßnahmenverordnung ersetzt die bisher geltende COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnnung.

Ausgangsbeschränkungen bis 22. November verlängert

Der Hauptausschuss des Nationalrates hat am 11. November einer Verlängerung der seit 3. November geltenden Ausgangsbeschränkungen um weitere zehn Tage zugestimmt. Das Verlassen des „eigenen privaten Wohnbereiches“ ist somit bis 22. November zwischen 20.00 und 6.00 Uhr grundsätzlich weiterhin untersagt. Es gelten aber folgende Ausnahmen:
. Betreuung und Pflege von Hilfsbedürftigen sowie Ausübung familiärer Rechte (z. B. Gassigehen mit Haustieren).
. Deckung persönlicher Grundbedürfnisse des täglichen Lebens
. berufliche Zwecke.
. physische und psychische Erholung (z. B. Spazieren gehen, Joggen, Radfahren).
. Abwendung einer Gefahr für Leib, Leben und Eigentum. 

Ab 11. November: Kürzere Ladenöffnungszeiten

Ab Mittwoch, 11. November, müssen Geschäfte während des Lockdowns um 19 Uhr schließen. Von dieser neuen Corona-Maßnahme ausgenommen sind  Tankstellen, Automaten und Verkaufsstellen in Bahnhöfen und Flughäfen (mit nicht mehr als jeweils 80 m2 Verkaufsfläche). "Durch diese Einschränkung der Öffnungszeiten soll gewährleistet werden, dass Einkäufe rechtzeitig vor Beginn der Ausgangsbeschränkung erfolgen. Sie hat somit zum Ziel, die Einhaltung der Ausgangsbeschränkungen zu unterstützen und damit eine weitere Reduktion aller nicht notwendigen sozialen Kontakte zu erreichen", so das Gesundheitsministerium in seiner Aussendung.

Covid-19-Schutzmaßnahmen und -Prävention - Mehrsprachige Informationen

Covid19-Informationen für Eltern/Erziehungsberechtigte (17.11. – 6.12.2020):
Der Elternbrief zu den aktuellen Maßnahmen der Bundesregierung und das Elternbeiblatt mit zusätzlichen Informationen und Tipps für Eltern, stehen neben Deutsch in den Sprachen Albanisch, Arabisch, Bosnisch-Kroatisch-Serbisch, Dari/Farsi, Englisch, Polnisch, Rumänisch, Russisch, Slowenisch, Türkisch und Ungarisch hier zur Verfügung:
https://www.bmbwf.gv.at/Themen/schule/beratung/corona/schule_nov.html

Covid19-Notmaßnahmenverordnung (17.11. – 6.12.2020): 
Die neue Covid-19-Notmaßnahmenverordnung bringt über die bereits bestehenden Maßnahmen hinaus verschärfte Ausgangsregelungen und eine weitgehende Schließung von Geschäften. Das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz stellt diese Verordnungen als Dokument übersichtlich und mehrsprachig auf Ihrer Webseite zur Verfügung. Sie können das Dokument neben Deutsch in den Sprachen Arabisch, Bosnisch-Kroatisch-Serbisch, Englisch, Farsi und Türkisch hier herunterladen:
https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Coronavirus---Aktuelle-Informationen-in-Fremdsprachen-.html

. Covid-19-Schutzmaßnahmen:
Der Österreichische Integrationsfonds (ÖIF) hat die am 3. November in Kraft getretenen gültigen Covid-19-Schutzmaßnahmen der Österreichischen Bundesregierung in 17 Sprachen übersetzt. Auf der Homepage des ÖIF kann die gewünschte Sprache in der oberen Menüleiste ausgewählt werden. Die Informationen zu den aktuell gültigen Regelungen befinden sich (weiter unten) auf der Homepage im Bereich „COVID-19-Schutzmaßnahmen“: https://www.integrationsfonds.at/coronainfo/

.Covid-19-Prävention:
Unter folgendem Link finden Sie die aktuellen Verhaltensregeln in Sachen Covid-19-Prävention in den Sprachen Deutsch, Arabisch, Bosnisch-Kroatisch-Serbisch, Englisch, Farsi/Dari, Rumänisch, Russisch, Türkisch und Ungarisch: https://vorarlberg.at/web/land-vorarlberg/contentdetailseite/-/asset_publisher/qA6AJ38txu0k/content/covid-19-info-mehrsprachig?article_id=692872

Neue Corona-Regeln ab 3. November

Von 3. November, 0 Uhr, bis 30. November gelten folgende Corona-Regeln:

Ausgangsbeschränkung von 20 bis 6 Uhr (gilt vorerst bis 12. November)
Das Verlassen des privaten Wohnbereichs ist in dieser Zeit nur noch zu folgenden Zwecken erlaubt:
. Betreuung und Pflege von Hilfsbedürftigen sowie Ausübung familiärer Rechte (z. B. Gassigehen mit Haustieren).
. Deckung persönlicher Grundbedürfnisse des täglichen Lebens
.berufliche Zwecke.
. physische und psychische Erholung (z. B. Spazieren gehen, Joggen, Radfahren).
. Abwendung einer Gefahr für Leib, Leben und Eigentum. 

Öffentlicher Raum
. An öffentlichen Orten gilt ein Mindestabstand von 1 Meter zu Personen, die nicht im Haushalt leben.
. In geschlossenen öffentlichen Räumen ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Aus Gesundheitsgründen kann ein Face-Shield getragen werden (kein Kinn-Visier!), aber nur mit ärztlichem Attest. Der Mindestabstand von 1 Meter ist einzuhalten.
. Der Mindestabstand darf unterschritten werden in Gruppen von bis zu 6 Personen (plus max. 6 Kinder) aus max. zwei verschiedenen Haushalten.

Privater Raum
. Der unmittelbare private Wohnbereich ist nicht geregelt.
. Garagen-, Garten,- und Scheunenpartys sind untersagt.

Handel und Dienstleister
. Der Handel bleibt generell geöffnet. In den Geschäften müssen aber pro Kunde 10 m2 zur Verfügung stehen. Bei Geschäften mit weniger als 10 m² Verkaufsfläche ist ein Kunde pro Geschäft erlaubt. Es gilt die Abstands- und Mund-Nasen-Schutz-Pflicht.
. Kosmetikstudios, Friseure, Masseure etc. können ihre Dienstleistungen weiter anbieten. Da der Mindestabstand oder das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes von KundInnen aber oft nicht eingehalten werden kann, müssen geeignete Schutzmaßnahmen zur Verminderung des Infektionsrisikos getroffen werden.
. Auf allen Märkten gilt Mund-Nasen-Schutz-Pflicht.

Gastronomie und Hotellerie
. Restaurants, Gasthäuser, Bars etc. sind bis 30. November geschlossen. Take-away und Lieferservice sind möglich. Die Abholung ist von 6 bis 20 Uhr erlaubt, für Lieferservices gibt es keine zeitliche Beschrönkung.
. Hotels und Beherbergungsbetriebe sind ebenfalls geschlossen. Für Geschäftsreisende, auch Arbeiter auf Montage, gibt es Ausnahmen.

Kultur und Veranstaltungen
. Veranstaltungen (Theater, Konzerte, Events, Messen etc., aber auch Sportveanstaltungen, Hochzeits- oder Geburtstagsfeiern etc.) sind nicht gestattet.
. Kulturelle Veranstaltungen ohne Publikum und Probebetrieb, Demos (mit MNS), Betriebsversammlungen und religiöse Events sind erlaubt.

Sport
. Alle Kontaktsportarten (Fußball etc.) sind untersagt.
. Sportstätten sind für HobbysportlerInnen geschlossen.
. Freiluftsportstätten wie Golf- oder Tennisplätze dürfen offenbleiben. Erlaubt sind aber nur noch individuelle Sportaktivitäten, bei denen man nicht mit anderen in Kontakt kommt.
. SpitzensportlerInnen und ihre TrainerInnen dürfen Sportstätten betreten und ihren Sport beruflich ausüben.
. Profisport soll nicht mehr vor Publikum stattfinden.

Freizeitbetriebe
. Fitnessstudios, Hallenbäder, Kinos, Museen etc. sind geschlossen.

Krankenhäuser und Pflegeheime
. BewohnerInnen dürfen nur eine/-n BesucherIn pro zwei Tagen empfangen. Die BesucherInnen benötigen einen negativen Corona-Test. Ist dies nicht möglich, muss während des gesamten Aufenthalts eine CPA- oder höherwertige Maske getragen werden.
. Neu aufgenommene BewohnerInnen müssen einen negativen Corona-Test vorweisen. 
. MitarbeiterInnen müssen sich einmal pro Woche einem Covid-Test unterziehen oder ständig eine CPA-Maske tragen.
. Von den Betreibern ist ein Covid 19-Präventionskonzept zur Minimierung des Infektionsrisikos zu erstellen.

Arbetsplatz
. Unternehmen sollen, wenn möglich, auf Homeoffice umstellen.
. Am Arbeitsplatz muss weiterhin zwischen Personen ein Meter Abstand gehalten werden, sofern es keine anderen Schutzvorkehrungen, wie z. B. Plexiglaswände, gibt. Ist das Abstand­halten nicht möglich und gibt es keine anderen Schutzmaßnahmen, gilt Mund-Nasen-Schutz-Pflicht.

Kindergärten und Schulen
. Kindergärten, Volksschulen und Unterstufen bleiben weiterhin geöffnet. Es müssen aber zusätzliche Sicherheits- und Präventionsmaßnahmen ergriffen werden:
    - Schulveranstaltungen, wie Exkursionen, Projekttage außerhalb der Schule, usw. finden nicht mehr statt, Ausflüge in den Park oder die Natur sind aber weiterhin erlaubt. 
    - Es dürfen keine externen Personen, etwa Lesepaten, mehr eingeladen werden. Ausgenommen sind Personen, die für die Aufrechterhaltung des Betriebs notwendig sind, wie etwa Assistenzen für Kinder mit Beeinträchtigungen.
    - Die Schulleitung kann das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes anordnen - für einzelne Schulstufen, oder auch einzelne Klassen.
    - Lehrerkonferenzen dürfen ausschließlich online stattfinden.
    - Den PädagogInnen werden FFP2-Masken zur Verfügung gestellt. Diese Masken mit höherem Schutz können auf freiwilliger Basis im Unterricht getragen werden.

. Für Oberstufen und Universitäten wird Distance Learnng eingeführt.

Öffentlicher Personennahverkehr
. Die Benützung von öffentliche Verkehrsmittel ist erlaubt. In den Verkehrsmitteln, auf U-Bahn-Stationen, an Bushaltestellen, auf Flughäfen etc. sind ein Mund-Nasen-Schutz und der 1-Meter-Abstand Pflicht

Fahrgemeinschaften und Taxis
. Sie können genutzt werden, wenn in jeder Sitzreihe nur zwei Personen sitzen. Es ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Ausnahmen gibt es für Transporte von Kindergartenkindern oder für Transporte von Menschen mit Behinderungen, wenn dies aufgrund der Anzahl der Fahrgäste sowie beim Ein- und Austeigen erforderlich ist.

Seilbahnen und Gondeln
Seilbahnen, Gondeln und Aufstiegshilfen dürfen nicht zu Freizeitzwecken verwenden werden.

Hochzeiten
. Hochzeiten auf dem Standesamt sind möglich, Hochzeitsfeiern sind untersagt.

Begräbnisse
. Begräbnisse mit bis zu 50 BesucherInnen sind möglich.

28. Oktober: Neue Info-Seite des Landes Vorarlberg

Aktuelle Entwicklungen und alle wichtigen Informationen rund um das Thema Corona auf einen Blick sind auf der neuen kompakten Corona-Seite des Landes Vorarlberg unter https://vorarlberg.at/corona abrufbar.

Verschärfung der Corona-Maßnahmen ab 25. Oktober

Neue Maßnahmen des Bundes:
Bei Veranstaltungen und privaten Zusammenkünften in geschlossenen Räumen sind nur mehr maximal sechs Personen zugelassen, sofern es keine zugewiesenen Sitzplätze gibt. Im Freien sind es zwölf Personen. Letzteres greift etwa auch bei Treffen im Park oder am Spielplatz, ebenso bei sonstigen Freizeitaktivitäten, beispielsweise beim Yoga-Kurs, in der Tanzschule, auf Geburtstagsfeiern oder in Vereinslokalitäten. Nicht betroffen sind Begräbnisse. Auch der Vereinssport kann weiter stattfinden, sofern ein Präventionskonzept vorliegt. Nicht angemeldetes Fußballspielen mit mehr als zwölf Personen etwa auf der Wiese ist hingegen nicht gestattet. Für alle Veranstaltungen - indoor wie outdoor - gilt ab 23. Oktober Maskenpflicht. Außerdem dürfen keine Speisen oder Getränke ausgeschenkt werden.

Zusätzliche Landesmaßnahmen:
. Einführung einer Registrierungspflicht für Gäste bei Gastronomiebetrieben
. Verbot von Festen in Garagen und anderen Räumen, die nicht Wohnzwecken dienen.
. Reduzierung von Vereinstätigkeiten auf deren ursprünglichen Zweck – also kein geselliges Zusammensein im Anschluss.
. Die Sperrstunde in der Gastronomie bleibt bei 22.00 Uhr.
. Die Maximalzahl bei behördlich genehmigten Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Plätzen bleibt auf 250 Personen Indoor und 500 Outdoor.
. Sollte die Ampel auf rot geschalten werden, müssen SchülerInnen ab der 9. Schulstufe ins homeschooling. 

29. September: Landesverordnung regelt Sperrstunde und Veranstaltungsbeschränkungen

Eine neue Landesverordnung, die am 29. September in Kraft getreten ist, regelt im gesamten Landesgebiet einheitlich sowohl die Sperrstunde als auch die Bestimmungen für die Durchführung von Veranstaltungen:
. Veranstaltungen mit zugewiesenen Plätzen sind – wie bereits seit einigen Tagen in den Bewilligungen der Bezirkshauptmannschaften gehandhabt – in geschlossenen Räumen mit 250 und solche im Freiluftbereich mit 500 Personen begrenzt. Eine Bewirtung unter Einhaltung der allgemein gültigen Covid-Maßnahmen im Gastronomiebereich ist möglich.
. Personen, die in Vorarlberger Beherbergungsbetrieben übernachten, können künftig auch nach 22.00 Uhr in den gastronomischen Einrichtungen dieser Betriebe verweilen und konsumieren. Diese Ausnahme gilt nur für die Gruppe der Hotelgäste, die im Betrieb übernachten.
. Die Sperrstundenregelung von 22.00 Uhr gilt auch für Vereinslokale.

25. September: Reduzierter Bus- und Bahnverkehr in der Nacht

Auf die Vorverlegung der Sperrstunde auf 22:00 Uhr und den sich dadurch verändernden Mobilitätsbedarf reagiert der Verkehrsverbund Vorarlberg mit Anpassungen in der Nacht. Diese Maßnahmen betreffen ausgewählte Linien, der Großteil des Angebots in den Abend- und frühen Nachtstunden bleibt aufrecht, ebenso die Bedienungsdichte an den Werktagen.

Auf der Schiene
Ab dem 2. Oktober verkehren die „Nachtschwärmerzüge“ an den Wochenenden nicht mehr. Die Betriebszeiten der Bahn werden somit jenen während der Woche angeglichen (d.h. Verkehr ab Bregenz bis 00:14 Uhr und in die Gegenrichtung ab Bludenz bis 00:39 Uhr).

Busverkehr Unterland:
Dezidierte Bus-Nachtangebote werden an den Wochenenden ebenfalls nicht angeboten: In der Region Unterland fällt der Nachtbusverkehr (Fr/Sa 00:00 - 04:00 Uhr). Der Anrufbus verkehrt von 20:00 bis 0:00 Uhr. Der "normale" Linienverkehr wird wie gewohnt angeboten: Letzter Kurs Unterland Abfahrt L50 00:32 ab Dornbirn Richtung Gaißau.

Normaler Betrieb an den Werktagen
Sämtliche (nicht aufgeführten) Linienverkehre werden am Abend und in der frühen Nacht weiterhin angeboten. Beispielsweise Schichtarbeiterinnen und Schichtarbeiter oder Gesundheitspersonal finden somit weiterhin zuverlässige Strukturen vor. Auch die Bedienungsdichte an Werktagen wird weiterhin aufrechterhalten.

23. September: Deutschland stuft Vorarlberg als Risikogebiet ein

Deutschland hat die Risikogebietseinstufung vorgenommen, weil in Vorarlberg in den letzten sieben Tagen mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner aufgetreten sind. Aufgrund dieser Einstufung kommen die Einreise-/Quarantänebestimmungen der jeweiligen deutschen Bundesländer zur Anwendung. So ergibt sich nach den Regelungen unserer Nachbarländer Bayern und Baden-Württemberg, dass Einreisende aus Vorarlberg bei der Einreise nach Deutschland einen negativen Covid-19 Test vorweisen müssen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, um nicht eine verpflichtende 14-tägige Quarantäne anzutreten. Davon ausgenommen sind der Güter- und Warenverkehr sowie notwendige medizinische Behandlungen, der Besuch von Lebenspartnern und die Durchreise durch Deutschland.

Keine Einschränkungen gibt es derzeit laut Land Vorarberg auch beim Berufspendlerverkehr. Nach aktuellem Kentnisstand gelte hier die 48-Stunden Regelung, nach der Deutsche, die in Österreich arbeiten und nicht länger als 48 Stunden im Land waren, von den Beschränkungen ausgenommen sind. Die weitere Abklärung der Grenzthematik mit den Nachbarländern soll aber noch vor dem Wochenende erfolgen.

Das Land Vorarlberg hat die wichtigsten zum jetzigen Zeitpunkt geltenden Regelungen zu FAQs zusammengefasst. Diese können hier heruntergeladen werden.

Ab 25. September: Sperrstunde um 22 Uhr

Die Bundesländer Vorarlberg, Tirol und Salzburg haben beschlossen, die Sperrstunde wegen der steigenden Corona-Zahlen auf 22 Uhr vorzuverlegen. Diese Maßnahme tritt mit Freitag, 25. September, in Kraft und soll vorerst auf drei Wochen befristet sein.

Verschärfte Corona-Maßnahmen ab 21. September

Die Regiering hat eine weitere Verschärfung der Corona-Maßnahmen angekündigt. Ab 21. September gilt:
. Für private Treffen gilt eine maximale Teilnehmerzahl von 10 Personen in Innenräumen und 100 Personen im Freien. Von dieser Regelung ausgenommen sind Begräbnisse bzw. Treffen, wo es bereits andere Regelungen gibt. Für den privaten Wohnbereich gilt diese Maßnahme als Empfehlung.
. In Gastronomiebetrieben dürfen Speisen und Getränke nur noch am Sitzplatz konsumiert werden. Pro Tisch sind nurmehr maximal zehn Personen erlaubt. Es findet kein Barbetrieb mehr statt und die Sperrstunde ist auf 1 Uhr festgelegt.
. Die Maskenpflicht wird ausgeweitet: In der Gastronomie gilt die Maskenpflicht neben dem Servicepersonal auch für Gäste, wenn sie nicht sitzen, also auf dem Weg zum Tisch oder WC sind. Weiters gilt die Maskenpflicht im Handel und bei Dienstleistungen, in Öffis, im medizinischen Bereich, in Behörden und Ämtern sowie in Apotheken, Banken und Postämtern.

Besuche im Krankenhaus ab 17. September nur in Ausnahmefällen möglich

Aufgrund steigender Infektionszahlen gilt in allen Vorarlberger Krankenhäusern ab sofort wieder ein Besuchsverbot wie bereits im März und April 2020. Ausnahmen vom Besuchsverbot gibt es nur in speziellen Fällen.Diese Ausnahmen wurden nach einer ausführlichen und sorgfältigen Risikoabwägung für folgende Bereiche definiert:
. Besuche bei Schwerstkranken oder Sterbenden (z.B. Intensivstation/Palliativstation)
. Besuche beider Elternteile bei ihrem Kind
. Väter/Begleitperson vor, während und nach der Geburt

Ambulanzen weiterhin geschlossen
Die Ambulanzen der Spitäler bleiben weiterhin geschlossen und können nur in folgenden Fällen aufgesucht werden:
. im Notfall
. mit einer ärztlichen Überweisung und Bestätigung der medizinischen Dringlichkeit
. wenn man vom Krankenhaus kontaktiert wurde und ein Termin vereinbart ist 

Corona-Ampel - Empfehlungen des Landes am 15. September

Zusätzlich zu den schon jetzt bestehenden Maßnahmen empfiehlt das Land Vorarlberg dringend, folgende Empfehlungen bei gelber und oranger Ampel einzuhalten:

GELB:
. Mundschutz beim Kontakt mit Risikogruppen
. bei Veranstaltungen sollen Kontaktdaten der Besucher erhoben werden
. Kinderbetreuung vermehrt im Freien
. Kontaktdatenerhebung bei Sozialeinrichtungen
. Anwesenheitlisten bei Proben im Kulturbereich
. Konstante Trainingsgruppen im Sport

ORANGE:
. Mundschutz in allen öffentlichen Bereichen in geschlossenen Räumen (auch in der Gastronomie abseits des Sitzplatzes)
. Mundschutz auch im Freien, wenn der Abstand nicht eingehalten werden kann
. Bei Veranstaltungen ohne zugewiesene Sitzplätze nur 25 Gäste indoor und 50 Outdor
bzw. 200/500 bei zugewiesenen Sitzplätzen
. kein Gastro-Betrieb bei Veranstaltungen
. Besuchsverbot bei Spitälern (gilt für alle Krankenhäuser)
. Schulbetrieb mit erhöhten Schutzmaßnahmen,
. Kultur: Anwesenheitsliste bei Proben, Chor-, Theater- und Blasmusikproben nur in Kleingruppen
. Sport: Kein Training bzw Sportausübung mit Körperkontakt
. Auch Messeveranstaltungen nur noch mit 250 Besuchern

Verschärfung der Corona-Maßnahmen ab 14. September

Ab Montag, 14. September, werden die Coronavirus-Maßnahmen in manchen Bereichen bundesweit wieder verschärft. So wird das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (MNS) im Handel, in Dienstleistungsbereichen, in Behörden sowie in Schulen außerhalb des Klassenverbandes verpflichtend. In Gastronomiebetrieben gilt eine Maskenpflicht für Kellnerinnen und Kellner. Speisen und Getränke dürfen drinnen nur am Tisch serviert werden. 

Bei Veranstaltungen gilt ab 14. September: Die maximale Personenzahl im Inneren liegt ohne zugewiesene Sitzplätze bei 50 Personen, im Freien bei 100 Personen. Bei Großveranstaltungen mit zugewiesenen Sitzplätzen innen liegt sie bei 1.500 Personen, im Freien bei 3.000 Personen.

Corona-Ampel an Schulen und elementarpädagogischen Einrichtungen

Ein regionales Corona-Ampelsystem legt ab dem Schuljahr 2020/21 den Status der Schulen eines Bezirks in Bezug auf das Infektionsrisiko fest. Das Corona-Ampelsystem zielt darauf ab, mit den vier Warnstufen in den Farben Grün – Gelb – Orange – Rot auf einen Blick zu erkennen, welche Vorkehrungen getroffen und welche Regeln beachtet werden müssen, um die Covid-19-Ausbreitung bestmöglich einzuschränken.

Je nach Ampelfarbe sind in den bildungspädagogischen Einrichtungen unterschiedliche Maßnahmen zu setzen. Einen Überblick liefert das PDF "Die Corona-Ampel auf einen Blick", welches auf der Homepage des "Bildungsministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung" hier zum Download bereitsteht.

Corona-Ampel ab 4. September

Ab 4. September ist die aus den Farben Grün, Gelb, Orange und Rot bestehende Corona-Ampel online. Bund und Länder haben einen Ablauf für das Einstufen in der Ampel festgelegt. Die Ampel ist unter anderem auf dem Vorarlberg Dashboard www.vorarlberg.at/coronadashboard abrufbar.

Anders als bei anderen Systemen werden bei der österreichischen Corona-Ampel vier verschiedene Kriterien beobachtet: die Übertragbarkeit (Fälle und Entwicklungen in den letzten 7 Tagen), die Quellensuche (woher kam die Ansteckung), Ressourcen im Gesundheitswesen (z.B. Spitalsbetten) sowie Testungen und Testkapazitäten.

Täglich beobachtet ein Landeseinstufungsteam diese vier Indikatoren. Sollte sich eine Veränderung abzeichnen, tagt das Einstufungsteam und gibt eine Empfehlung ab, ob die Einstufung verändert werden soll und falls ja, für welche Gemeinden dies gelten soll sowie mit welchen Maßnahmen dies verbunden werden soll. Sollte Vorarlberg sich für eine Änderung der Einstufung im Land aussprechen, wird die Bundeskommission einberufen und diese Empfehlung nochmals diskutiert. Kommen beide Gremien zur selben Empfehlung, schaltet die Gesundheitsbehörde die Ampel um. Zusätzlich tagt die Bundeskommission derzeit wöchentlich, um die Lage von ganz Österreich zu bewerten.

 Auf dem Corona-Dashboard des Landes werden ab 4. September, 12 Uhr, alle Vorarlberger Gemeinden in den entsprechenden Ampel-Farben abgebildet, teilt Landesrätin Rüscher mit. Informationen über betroffene Gemeinden sowie empfohlene oder verpflichtende Maßnahmen werden zusätzlich über die Xsund-App als Push-Nachricht verschickt sowie online auf www.xsund.at sowie www.vorarlberg.at/corona veröffentlicht. 

Reisewarnung für Kroatien ab 17. August

Ab Montag, 17. August, 00:00 Uhr, gilt die neue Verordnung für Reiserückkehrende aus Kroatien. Bei der Einreise ist ein negatives Testergebnis, das nicht älter als 72 Stunden ist, vorzulegen. Ansonsten muss ein verpflichtender Test in Österreich vorgenommen werden. Dieser Test muss innerhalb von 48 Stunden auf eigene Kosten durchgeführt werden. Im Zeitraum bis zum Vorliegen des Testergebnisses müssen die Betroffenen in Quarantäne.

Kroatien-Rückkehrende der letzten zehn Tage (7. bis 16. August) können sich ab Montag, 17. August, nach einem Anruf bei der Gesundheitshotline 1450  freiwillig und kostenlos testen lassen. Betroffene können sich bis Freitag, 21. August, melden. Das Land Vorarlberg bittet diese Personen, bis zum Vorliegen des Testergebnisses entsprechend vorsichtig zu sein und die sozialen Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren.

Reiserückkehrende aus anderen Risikoländern werden nur bei Symptomen kostenlos über 1450 getestet. "Wir bitten Reiserückkehrende aus Risikoländern im Sinne der Gesundheit der Bevölkerung, sich auch bereits bei leichten Symptomen wirklich rasch testen zu lassen!“, appelliert Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher

Tipps der Bundesregierung für Ihre Urlaubsreise

So bereiten Sie Ihren Urlaub vor:
- Aktuelle Sicherheitsstufe des Urlaubslandes unter www.bmeia.gv.at prüfen
- Informieren Sie sich über die Schutzmaßnahmen und Vorschriften im Urlaubsland
- Sprechen Sie mit Ihrem Arbeitgeber und informieren Sie sich über eventuelle arbeitsrechtliche Folgen

So schützen Sie sich im Urlaub:
- Genügen Abstand halten, regelmäßig Hände waschen und weiterhin keine Hände schütteln
- Bei sportlichen Aktivitäten auf Abstand und Hygiene achten
- Bei Krankheitsgefühl sofort einen Arzt anrufen

So klappt auch die Rückreise:
- Beachten Sie die aktuellen Bestimmungen zur Einreise in Österreich. Alles dazu unter www.bmeia.gv.at

Weitere Lockerungen bei Veranstaltungen ab 1. August

Mit 1. August 2020
- sind Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen in geschlossenen Räumen mit bis zu 500 Personen und im Freiluftbereich mit bis zu 750 Personen zulässig.
- sind Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen in geschlossenen Räumen mit bis zu 1000 Personen und im Freiluftbereich mit bis zu 1250 Personen mit Bewilligung der für den Veranstaltungsort örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde zulässig.

Mund-Nasenschutz in Supermärkten und Co. ab 24. Juli

Ab 24. Juli gilt:
Beim Betreten des Kundenbereichs in geschlossenen Räumen
- von öffentlichen Apotheken,
- von Betriebsstätten des Lebensmitteleinzelhandels (einschließlich Verkaufsstätten von Lebensmittelproduzenten sowie Tankstellen mit angeschlossenen Verkaufsstellen von Lebensmitteln),
- von Banken, und
- der Post einschließlich Postpartnern

ist wieder ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Dies gilt auch für BesucherInnen von Pflegeheimen, Krankenanstalten und Kuranstalten sowie von Orten, an denen Gesundheits- und Pflegedienstleistungen erbracht werden,

Mehrsprachige Informationen zu behördlichen Maßnahmen und Empfehlungen ab Mai 2020

Der Österreichische Integrationsfonds (ÖIF) hat die ab Mai 2020 gültigen behördlichen Maßnahmen und Verhaltensregeln in einer Reihe von Sprachen online veröffentlicht. Sie erhalten auf der Webseite u.a. Informationen zur Aufhebung der Ausgangsbeschränkungen ab 1. Mai, geplante Lockerungen der COVID-19-Schutzmaßnahmen, Informationen zur Maskenpflicht und Antworten zu häufig gestellten Fragen. Die Webseite wird laufend aktualisiert. Die Informationen werden insgesamt in 16 Sprachen angeführt sein.

Link: https://www.integrationsfonds.at/coronainfo/ (Um zu den Infos in den verschiedenen Sprachen zu wechseln müssen Sie die Sprachenbuttons in der oberen Menüzeile anklicken.)

Mund-Nasen-Schutz - Fragen und Antworten

Rund um das Thema Mund-Nasen-Schutz bestehen viele Unklarheiten. Das Sozialministerium hat häufig gestellte Fragen und Antworten für Sie zusammengefasst. Zu den Fragen und Antworten geht es hier

Diabetes-Hotline

Zur Entlastung der Spitalsambulanzen, der Ärztinnen und Ärzte sowie des Pflegepersonals hat die Selbsthilfe Vorarlberg eine Diabetes-Hotline eingerichtet. An Diabetes erkrankte Personen können sich unter T 0664/43 49 658 bzw. per Mail an info@selbsthilfe-vorarlberg.at professionell beraten lassen.

Das Rote Kreuz gibt Tipps

Das Rote Kreuz gibt Tipps, wie Sie sich bereits mit einfachen Maßnahmen gut vor einer Infektion mit dem Corona-Virus schützen können. Die Tipps sind in deutsch Sprache, aber ebenso in Englisch, Arabisch, Fars/Dari, Somali, Türkisch und Bosnisch (siehe Downloadbereich rechts) hier abrufbar sind.