Wussten Sie, dass 43 Prozent der Autofahrten in Vorarlberg kürzer als 5 km sind? Gerade bei solchen Distanzen erweist sich das Fahrrad oft als das schnellere Verkehrsmittel. Radfahren ist aber auch günstiger, umweltschonender und gesünder. Jetzt sollen die Bedingungen für das Radfahren verbessert werden. Den Auftakt bilden die Arbeiten an einem Radverkehrskonzept.. |
Das FahrradIst ein ideales Verkehrsmittel für kurze Wege. Für fünf km brauchen Sie auch in gemütlichem Tempo nicht mehr als 20 Minuten. Und einen km legen Sie gar in nur vier Minuten zurück. Werden kurze Wege statt mit dem Auto mit dem Rad zurück gelegt, werden die Ortszentren vom Autoverkehr entlastet. Die Lebensqualität steigt. Je mehr Radfahrer und Radfahrerinnen unterwegs sind, desto höher ist auch die Aufmerksamkeit der AutofahrerInnen. Schulwege werden sicherer, Fußgänger und Radfahrer fühlen sich wohler.
|
Hoher persönlicher NutzenAber auch der direkte persönliche Nutzen ist nicht zu unterschätzen. Das Fahrrad eröffnet allen Bevölkerungsgruppen fast jeden Alters eine eigenständige Mobilität, da jeder dieses preisgünstige, individuell und zeitlich flexible Verkehrsmittel nutzen kann. Bereits im Jahr 2005 haben sich die Radfahrerinnen und Radfahrer in Österreich Spritkosten in der Höhe von rund 100 Millionen Euro erspart. Angesichts der steigenden Spritpreise wird sich Radfahren gerade in Zukunft vermehrt rechnen. Radfahren hat aber auch positive Auswirkungen auf die Gesundheit. Eine halbe Stunde Radfahren pro Tag verringert das Herzinfarktrisiko um 50 %.
|
Hard ist wie geschaffen fürs RadelnHard eignet sich sehr gut fürs Radfahren. Die Gemeinde ist flach und hat zahlreiche ruhige Strassen, die optimale Bedingungen für den Radverkehr bieten. Wohngebiete und Ziele für den Radverkehr, also Geschäfte, Schulen, öffentliche Einrichtungen, etc., liegen häufig nah beieinander, sodass die Wege innerhalb der Gemeinde kurz sind. Aufgrund der umgebenden Landschaft und der Lage am See hat Radfahren in Hard auch einen hohen Erholungswert. |
Gemeinsame Arbeit an einem RadverkehrskonzeptHard hat sich das Ziel gesetzt, den Radverkehr zu fördern. Den Auftakt bildet die Erstellung eines Radverkehrskonzeptes. Nach einer umfassenden Analyse des Radverkehrs wird das bestehende Radroutennetz verbessert und ergänzt. Das Radverkehrskonzept soll im Herbst 2008 abgeschlossen werden. Danach wird es schrittweise umgesetzt. |
Radverkehrskonzept Status 20.11.2008
Am 20.11.2008 wurde zum einen die Errichtung der Radwegbrücke über die Bregenzer Ache, sowie die Fortführung des Radverkehrskonzept für Hard beschlossen. Im Anhang steht die Präsentation an die Gemeindevertretung zum Download zur Verfügung. Für Ihre Anregungen sind wir dankbar |