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Dorfseele

Vision "DORFseeLE"

 

Mit der Realisierung der Vision „DORFseeLE“ soll im Bereich Löwen – Brückenwaage – Kreuzschwesternhaus – Schule Markt – Seezentrum ein nachhaltiges, flexibles und identitätsstiftendes Quartier entstehen.

Ein lebendiges, sympathisches Zentrum, in dem sich Harderinnen und Harder und ihre Gäste wohlfühlen. Wo Dorfleben und Begegnung, Wohnen, Arbeiten und Lernen, Einkaufen oder Einkehren funktionieren, und wo man gerne Zeit verbringt – dieser Wunsch zieht sich wie ein roter Faden durch die Entwicklungsarbeit der Marktgemeinde Hard. Egal, ob im Leitbild der Gemeinde aus dem Jahr 2007, im Gemeindeentwicklungsprozess zum Zentrum 2012 oder im eben fertiggestellten Entwurf zum räumlichen Entwicklungskonzept – eine hohe Qualität im Zentrumsbereich wirkt sich - auch in Kombination mit anderen Vorhaben, z.B. im Bahnhofsbereich, im Ortsteil Bommen oder am See - auf die ganze Gemeinde positiv aus.

Möglichkeiten optimal nutzen
Im Zentrum werden mit der Verlagerung der Schulen Markt im Jahr 2018 und mit einem veränderten Raumnutzungsbedarf Flächen und Gebäude frei, die wertvolle Möglichkeiten eröffnen. Um hier die besten Lösungen zu finden, hat die Marktgemeinde Hard nun den Prozess zur Entwicklung des Quartiers Löwen – Brückenwaage – Kreuzschwesternhaus – Schule Markt – Seezentrum gestartet. Unter dem Arbeitstitel „DORFseeLE“ werden der gesamte Bereich, seine Funktionen und die Nutzungen auch über Grundstücksgrenzen hinaus gesamthaft betrachtet. In einem umfassenden Konzept werden jegliche Potenziale – auch im Umfeld – und zu erwartende Auswirkungen auf die soziale Gemeinschaft unserer Gemeinde ermittelt.

. Was bietet der Standort, welches Potenzial kann generiert werden?
. Welche Bausubstanz kann und soll erhalten werden?
. Welche zukünftigen Entwicklungen sind vorhersehbar, damit wir ein ‚enkeltaugliches’ Quartier schaffen?
. Wieviel Freiraum, Grünraum, öffentlicher Raum und Spielraum macht die „DORFseeLE“ insgesamt zu einem stimmigen Ort?
. Welche öffentlichen Einrichtungen wären ideal für den Standort, und wie kann der Standort für Gastronomie und Fachhandel attraktiv gestaltet werden? 

Die Antworten auf diese und andere Fragen helfen, möglichst optimale Lösungen zu finden. Als externe Experten hat die Marktgemeinde den fach- und ortskundigen Projektpartner „Atrium - Raum für Ideen“ beauftragt. Er unterstützt die von der Gemeindevertretung eingesetzte Steuerungsgruppe und die Expertinnen und Experten der Gemeinde bei der Entwicklung von Lösungsvorschlägen. 

Vision DORFseeLE
Die „DORFseeLE“ ist die Verbindung zwischen Dorf und See, und das Ortszentrum ist die Seele des Dorfes. Mit der Realisierung der „DORFseeLE“ soll ein nachhaltiges, flexibles und identitätsstiftendes Quartier entstehen, welches durch verschiedene kleinteilige Nutzungen sowie Freiräume mit hoher Aufenthaltsqualität charakterisiert sein soll. Die „DORFseeLE“ fördert ein lebendiges Miteinander und macht das Quartier zu einem belebten Raum zwischen den Elementen „Dorf“ und „See“. Es ist ein Ort der Begegnung und ein Treffpunkt für alle Generationen. „Das Quartier DORFseeLE kann und wird viel zur Lebensqualität und zum Standort Hard beitragen. Idealerweise finden sich dort öffentliche Einrichtungen, Geschäfte, hochwertige Freiräume und eine Bühne für das soziale Leben in Hard. Weil es im Eigentum der Marktgemeinde bleibt, können wir auch auf zukünftige Entwicklungen reagieren – zum Wohle dieser und der nächsten Generationen“, erklärt Bürgermeister Harald Köhlmeier

Ein nächster Schritt auf guten Grundlagen
Verschiedene Konzepte, Studien und Beschlüsse, wie z.B. das Leitbild der Gemeinde Hard, das Räumliche Entwicklungskonzept oder das Spielraumkonzept bilden den Rahmen für die Entwicklung des neuen Quartiers. Interviews und Fachgespräche aus unterschiedlichen Bereichen geben zusätzliche Impulse. Alle Harderinnen und Harder, sowie Interessierte sind eingeladen, sich über die Website dorfseele.hard.at, über die Gemeindezeitung „hard“ sowie über Informationen im öffentlichen Raum zu informieren. Für weitere Fragen steht die Raumplanerin der Marktgemeinde Hard, DI Barbara Brosenbauer, gerne zur Verfügung. 

Ihre Ideen sind gefragt
Bei der Realisierung der Vision "DORFseeLE" sind Ihre Ideen gefragt. Konkret geht es um die Frage, was die DORFseeLE braucht, damit dieser Ort von allen Harderinnen, Hardern und Gästen – von Jung bis Alt – gern und oft besucht wird und Sie sich gerne dort aufhalten? Ihre schriftlichen oder zeichnerischen Ideen und Visionen können Sie gerne im Rathaus bei Barbara Brosenbauer, Raumplanerin der Gemeinde Hard, bzw. bei der Infostelle, über die Ideengläser in verschiedenen Geschäften in Hard oder per E-Mail an dorfseele@hard.at einbringen.

Öffentlicher Planungs-Workshop
Im Rahmen eines zweitägigen Workshops am 24. November 2016 von 18 bis 21 Uhr und am 25. November 2016 von 9 bis 17 Uhr (siehe unten stehendes Pdf) sind außerdem alle Harder Bürgerinnen und Bürger, sowie weitere Interessierte eingeladen, ihre Ideen und Visionen einzubringen und gemeinsam mit der Steuerungsgruppe und den Planern Grundlagen, Ideen und Möglichkeiten zu diskutieren. 

Aufbauend auf den verschiedenen Konzepten, den Anregungen aus der Bevölkerung, dem öffentlichen Planungs-Workshop, den Interviews, den Fachgesprächen und den Vorgaben aus der Steuerungsgruppe erstellt das Unternehmen „Atrium“ anschließend die Grundlagen für den Masterplan der „DORFseeLE“. 

Im Frühjahr 2017 wird laut aktuellem Zeitplan das Konzept der Gemeindevertretung zur Beschlussfassung vorgelegt und im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung allen Interessierten präsentiert, bevor mit dem Masterplan und der Umsetzung begonnen wird.

 

Vision „DORFseeLE“ - Kontakt
DI Barbara Brosenbauer, T 697-246, dorfseele@hard.at
www.dorfseele.hard.at

Steuerungsgruppe der Marktgemeinde Hard: Bgm. Harald Köhlmeier, Vzbgm. Eva-Maria Mair, GR Eva Hammerer, GR Franz Bereuter, GR Andreas Droop, GR Anton Weber, GR Marius Amann, GR Markus Gritschacher, GR Sanel Dedic, GV Elfriede Bastiani, Amtsleiter Martin Vergeiner

Planungsteam Marktgemeinde Hard/Fa. Atrium: Barbara Brosenbauer, Jeannot Fink, Reinhard Warger, Florian Eberle, Gerda Schnetzer-Sutterlüty

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